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JOHANN ZARCO RUNDET SAISON MIT SIEG IN VALENCIA AB

KALEX feierte am vergangenen Sonntag den 70. Sieg in der wohl am meisten ausgeglichenen Meisterschaft weltweit.

Nach den Überseerennen im vergangenen Monat kehrte die Weltmeisterschaft für das grosse Saisonfinale nach Europa zurück. Der Circuit de la Comunitat Valenciana, knapp 20 Kilometer ausserhalb der drittgrössten Stadt Spaniens, Valencia, war am vergangenen Wochenende bereits zum 15. Mal Gastgeber der prestigeträchtigsten Rennserie des Motorradrennsports. Herrliches Wetter und randvoll besetzte Tribünen um den 4 Kilometer langen Rundkurs boten am Renntag eine traumhafte Kulisse und ein grossartiges Spektakel.

Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) kam als frischgekrönter Champion zum letzten Saisonrennen. Doch mit der Pole-Position am Samstag stellte er von vornherein klar, dass er sich mit Stil von seinem Team und der Moto2™ Klasse verabschieden will. Mit Thomas Lüthi (SWI / Garage Plus Interwetten) und Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) qualifizierten sich seine schärfsten Gegner der letzten Rennen für den zweiten bzw. dritten Startplatz in der ersten Reihe.

Dieses Trio drückte auch dem sonntägigen Rennen den Stempel auf. Es wurde erneut Motorradrennsport auf allerhöchstem Niveau gezeigt. Während der Anfangsphase verfolgte kaum jemand etwas Anderes als das Duell an der Spitze zwischen Zarco und Morbidelli. Die Beiden lieferten sich einen rundenlangen Zweikampf, bis der Italiener den Weltmeister aufgrund überbeanspruchter Reifen ziehen lassen musste. In der Schlussphase kam Morbidelli noch von Lüthi unter Druck, der Morbidelli in der letzten Runde auch überholte. Damit verpasste Morbidelli den Sprung auf das Podium in der Gesamtwertung der Meisterschaft, während Zarco seinen siebten Saisonsieg feierte. Für den 26-jährigen Franzosen aus Cannes war das ein gebührender Abschied aus der Moto2™ Klasse. In der nächsten Saison wird er sein Können in der Königsklasse MotoGP zeigen. KALEX engineering wünscht ihm auf diesem Weg alles Gute.

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX), Sieger:

"Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen, ich möchte diesen Moment in vollen Zügen geniessen. Ich bin sehr glücklich, da unsere Strategie für das Rennen voll aufgegangen ist. Gestern habe ich mich über die Pole-Position gefreut, doch als ich die Session genau analysiert hatte, musste ich feststellen, dass mir ein paar Zehntel fehlen und es würde schwierig werden, Franco und Thomas zu folgen. Zudem hatte ich etwas Glück Erster zu sein, da ich nie eine perfekte Runde zusammenbrachte. Daher dachte ich mir heute, ich muss die Gelegenheit beim Schopf packen und darf die Beiden nicht entwischen lassen, von Beginn an vorne zu kämpfen fühlte sich einfach besser. Es hat alles wunderbar funktioniert, genauso wie wir es wollten: zuerst konnte ich einen Vorsprung von zwei Sekunden herausfahren und am Ende haben wir dieses Rennen gewonnen. Es ist die perfekte Art und Weise, um sich zu verabschieden. Ich möchte dem Team für alles danken, denn sie haben einmal mehr bewiesen, dass sie mir ein Motorrad geben können, das mir Vertrauen gibt und das mir erlaubt, voll auf Angriff zu fahren. Ich möchte auch KALEX einen grossen Dank für die grossartige Unterstützung in den vergangenen zwei Jahren aussprechen.“

#12 Thomas LÜTHI (Garage Plus Interwetten, KALEX), 2.:

"Wir sind alle sehr glücklich über dieses aussergewöhnlich starke und auch überraschende Saisonfinale. Persönlich bin ich auf den Vize-Weltmeistertitel sehr stolz, insbesondere nach dem Rückschlag in Brünn mit dem Unfall im Training und der Gehirnerschütterung. Der Sieg danach in Silverstone läutete die Wende in der Meisterschaft ein. Nach diesem Sieg, den keiner erwartet hatte, haben wir ständig weitere Fortschritte gemacht. Das Rennen heute war schwierig. Wie die meisten hatte auch ich Grip-Probleme und fuhr ständig am Limit. Im zweiten Teil des Rennens konnte ich den Rhythmus erhöhen und nochmals alles aus der Maschine und mir selbst herausholen. Das hat dann für den zweiten Platz gereicht. Ich möchte mich ganz herzlich beim gesamten Team bedanken, das es mir ermöglicht hat, auf diesem hohen Level zu kämpfen. Ein besonderes Dankeschön gilt meinem Cheftechniker Gilles Bigot, mit dem ich mich von Tag zu Tag besser verstehe."

#21 Franco MORDIBELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX), 3.:

"Ich hatte ein sehr unterhaltsames Rennen, aber auch etwas Pech, da zwei Runden vor Schluss der Hinterreifen vollkommen verschlissen war. Das hat mich am Ende den zweiten Rang gekostet. Aber es hat richtig Spass gemacht, das Rennen zusammen mit Johann zu dominieren. Wir überholten uns so viele Male und es waren auch einige sehr harte Manöver dabei, aber stets sauber und fair. Gegen Ende des Rennens konnte ich seine Pace nicht mehr halten und in der letzten Runde habe ich nur noch versucht den dritten Rang und das Podium ins Ziel zu retten. Ich möchte mich bei allen in meinem Team für diese fantastische Schlussphase der Saison bedanken."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Im Gegensatz zu den letzten zwei Rennen in Australien und Malaysia hatten wir am vergangenen Wochenende mit dem Wetter grosses Glück. Viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für fantastische und stabile Bedingungen über die gesamte Dauer des Saisonfinales. Doch aufgrund der kühlen Temperaturen während der Nachtstunden waren die Bedingungen während der Morgensessions anders als ab Mittag. Das galt auch noch für die Anfangsphase der Moto2 Trainings am Vormittag. Zarco, Lüthi und Morbidelli zeigten von Trainingsbeginn an, dass sie auch beim letzten Rennen den Ton angeben wollten und mit jeder weiteren Session stellten diese drei Fahrer eindrucksvoll unter Beweis, dass sie für den Renntag bestens vorbereitet waren. Der Rennverlauf widerspiegelte dann auch die Überlegenheit der Drei. In der Anfangsphase erlebten wir allerdings ein knallhartes und fantastisches Duell zwischen Zarco und Morbidelli. In dieser Phase waren überhaupt die meisten Überholmanöver zu sehen, und zwar nicht nur von diesen beiden Fahrern an der Spitze des Feldes. In diesem Duell hat Morbidelli möglicherweise die Reifen zu sehr beansprucht, was in der Schlussphase sein Nachteil war. Als wenige Runden vor Schluss Lüthi zu ihm aufholte, hatte er quasi keine Gegenmittel mehr parat und verspielte somit auch den dritten Gesamtrang in der Meisterschaft. Am Ende hatte auch beim Saisonabschluss keiner gegen Johann Zarco etwas auszurichten. Mit diesem Sieg bestätigte er erneut, dass er diese Weltmeisterschaft verdient gewonnen hat. Nochmals unsere Gratulation an den Champion. Es war für uns jederzeit eine Freude mit ihm zusammenzuarbeiten und wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg für die Zukunft. Mit Johann haben wir am vergangenen Sonntag unseren 70. Sieg in der hartumkämpften Moto2 Klasse gefeiert -  vielen Dank. Nach dieser erfolgreichen Saison für KALEX bin ich stolz auf meine Mannschaft. Ich denke, wir haben immer gute Arbeit geleistet und freuen uns schon jetzt auf die Herausforderung in der nächsten Saison, wenn mit dem Neueinstieg von KTM und der Rückkehr von Suter zwei sehr ernstzunehmende Konkurrenten diese unglaublich spannende Klasse weiter bereichern werden."

Moto2™ GP de la Valenciana – Rennergebnis nach 27 Runden (108,135 km):

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 43´17.626

2 #12 Thomas LÜTHI / SPA / Garage Plus Interwetten / KALEX / +3.281

3 #21 Franco MORBIDELLI /ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +4.981

4 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +5.636

5 #40 Alex RINS / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +5.850

6 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / +11.605

7 #54 Mattia PASINI / ITA / Italtrans Racing Team / KALEX / +16.391

8 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +16.964

9 #52 Danny KENT / GBR / Leopard RACING / KALEX / +17.451

10 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / AGR Team / KALEX / +17.668

 

Moto2™ WM-Stand:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 276

2 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 234

3 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 214

4 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 213

5 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 175

6 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 169

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 167

8 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KALEX / 127

9 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 118

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 103

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 450

2 Speed Up / 136

3 Tech 3 / 47

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JOHANN ZARCO IST MOTO2™ WELTMEISTER 2016

Der 26-jährige Franzose schrieb am vergangenen Sonntag Motorsportgeschichte, als er mit einem überlegenen Sieg in Sepang als Erster den Titel in der hartumkämpften Moto2™ Klasse erfolgreich verteidigte.

Der Grand Prix Tross war mit viel Spannung von Australien nach Malaysia zum vorletzten Saisonrennen gereist. Die Aufmerksamkeit galt dabei vorerst dem neuen Streckenbelag. Der 5,5 Kilometer lange Rundkurs des Sepang International Circuit wurde erst im vergangenen Sommer komplett neu asphaltiert. Wechselhaftes Wetter mit heftigen Wolkenbrüchen mehrmals am Tag erlaubte allerdings kaum eine Beurteilung der neuen Streckenverhältnisse, zumal die ständig wechselnden Bedingungen wegen des subtropischen Wetters das Rennwochenende in Südostasien über die gesamte Dauer beeinträchtigten.

Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) kam mit einem Polster von 24 Punkten nach Malaysia, mit noch zwei ausstehenden Rennen. Doch mit zwei Siegen in Folge in Japan und Australien war plötzlich Thomas Lüthi (SWI / Garage Plus Interwetten) der erste Jäger des WM-Führenden und Vorjahres-Champion. Der Schweizer setzte Zarco gehörig unter Druck, während er selbst sehr gelassen und ohne irgendetwas verlieren zu können, in das Rennwochenende ging. Am Samstagnachmittag während des 45-minütigen Qualifyings kam es allerdings zu einer vorentscheidenden Trendwende im Kampf um die Moto2 Krone. Johann Zarco entzauberte auf abtrocknender Strecke seine Konkurrenten, indem er in seiner heissen Quali-Runde zwei Sekunden schneller als der Rest des Feldes fuhr. Es war wohl mehr als ein eindeutiger Beweis, dass der Ajo Motorsport Pilot an diesem Wochenende alles unter Dach und Fach bringen wollte. Als Zweiter und Dritter qualifizierten sich Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) und Axel Pons (SPA / AGR Team) noch für die erste Startreihe. Für den Spanier Pons zahlte sich das Risiko aus, als einer der wenigen zum Schluss mit Slicks auf Zeitenjagd zu gehen, während Zarco und Morbidelli die Session mit Regenreifen zu Ende fuhren. Zarco’s Titelkonkurrenten Lüthi und Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40) starteten am Sonntag als Fünfter bzw. 23. in das Rennen.

An diesem Wochenende in Malaysia konnte man die Uhr danach richten, wann der erste Regenschauer einsetzen würde. Am Sonntag war es wie an den Tagen zuvor nicht anders, als kurz nach Mittag eine Gewitterfront aufzog und es nicht lange dauerte, bis der Himmel seine Schleusen wieder öffnete. Dieses Mal war es ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, als die Fahrer der Moto2 Klasse gerade ihre Box verliessen, offensichtlich auf ein Trockenrennen eingestellt, und zur Startaufstellung fuhren. In den meisten Fällen mussten die letzten Startvorbereitungen, also umrüsten auf Regenabstimmung, unter einem Wolkenbruch erledigt werden. Das Rennen wurde bei Regen gestartet, der allerdings schon nach wenigen Runden nachliess, bis es schliesslich ganz aufhörte zu regnen. Auf regennasser Piste setzten sich Zarco, Morbidelli und Jonas Folger (GER / Dynavolt Intact GP), der als Vierter gestartet war, schnell vom Rest des Feldes ab. Solange die Piste vollständig nass war, konnte Zarco dem Italiener nur folgen. Doch mit abtrocknender Strecke war Zarco erneut eine Klasse für sich, so wie er es tags zuvor schon demonstriert hatte. Mit jeder Runde kam er bei den schwer einzuschätzenden Streckenverhältnissen besser in Fahrt und setzte sich schnell von seinen Verfolgern Morbidelli und Folger ab. Während der Franzose an der Spitze des Feldes pro Runde eine Sekunde schneller fuhr, lieferten sich Morbidelli und Folger einen sehenswerten Kampf um Rang zwei, bei dem der Italiener am Ende der Glücklichere war.

Johann Zarco gewann schliesslich den Malaysia Grand Prix mit mehr als drei Sekunden Vorsprung und entschied somit die Moto2 Weltmeisterschaft vorzeitig für sich. Der in Cannes geborene Zarco ist seit Einführung dieser Klasse im Jahr 2010 der erste zweifache Champion und gleichzeitig auch der Erste, der seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte. KALEX engineering gratuliert dem alten und neuen Weltmeister, sowie auch seinem Team Ajo Motorsport zu diesem Erfolg.

Die Serie kehrt nun nach Europa zurück, wo in Valencia in weniger als zwei Wochen das Saisonfinale stattfindet.

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX), Sieger:

"Es ist eine grossartige Errungenschaft, der erste zweifache Moto2 Weltmeister zu sein. In einem Moment wie diesen, ist es nicht einfach die Gefühle zu beherrschen. Es war auch auf regennasser Piste ein gutes Rennen von mir, selbst wenn ich nicht der Schnellste war. Doch ich hatte eine gute Pace und konnte Franco (Morbidelli) folgen. Als die Strecke begann abzutrocknen, so wie gestern während des Qualifying, fühlte ich mich viel besser als alle anderen. Ich fand meine Linie und war in der Lage Anhaltspunkte zu setzen, dank denen ich noch härter pushen konnte. Es ist ein unvergesslicher Tag diesen Titel mit diesem merkwürdigen Sieg zu sichern. In den letzten drei Runden sind eine Menge Dinge in meinem Kopf herumgeschwirrt und ich musste mich sehr konzentrieren, selbst wenn ich mich aufgrund des drei Sekunden-Vorsprungs sehr sicher fühlen konnte – falls nicht sogar noch ruhiger sein konnte. Ich möchte Ajo Motorsport und allen anderen für ihre Unterstützung danken. Ich liebe meine Familie, sowie auch meine `Motorsport-Familie´ und wünsche ihnen nur das Beste. Es ist sehr schön, zum zweiten Mal mit ihnen Weltmeister zu sein. Der Gewinn dieser Meisterschaft war viel aufregender als vor einem Jahr, da die Situation anders war. Es war härter und ich hatte mehr Druck. Jetzt ist es aber an der Zeit mit jedem einzelnen diesen Titel zu feiern und ohne Druck nach Valencia zu gehen.“

#21 Franco MORDIBELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX), 2.:

"Die Verhältnisse während des Rennens, sowie überhaupt während des gesamten Wochenendes waren äusserst kompliziert. Zu Beginn des Rennens hat es noch geregnet, doch später ist die Piste immer mehr abgetrocknet. Anfangs war es schwer zu verstehen, an welchen Stellen die Strecke schon eine trockene Linie hatte. Ich denke, ich war auf regennasser Piste richtig schnell unterwegs. Darüber freue ich mich sehr, weil ich es in dieser Form unter diesen Bedingungen nicht erwartet hätte. Doch als es begann abzutrocknen, war Johann (Zarco) um einiges schneller als ich. Es war für ihn kein grosses Ding, mich zu überholen und davonzufahren. Später hatte ich einen netten Zweikampf mit Jonas (Folger), doch am Ende wurde ich Zweiter. Das ist ein schönes Ergebnis für mich und das Team. Ich möchte dem Team und Allen danken, die immer hinter mir stehen und diese Leistungen ermöglichen. Natürlich auch von unserer und im Speziellen von meiner Seite Gratulation an Johann. Ich kenne ihn seit sehr langer Zeit, eigentlich seit wir Kinder waren. Er ist in den vergangenen zwei Jahren jeweils eine sehr, sehr starke Saison gefahren. Ich freue mich sehr für ihn und gönne ihm diesen Titel über alles. Und ich freue mich aber auch schon darauf, was er nächstes Jahr in MotoGP zeigen wird."

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, KALEX), 3.:

"Gleich vorweg Gratulation an Johann (Zarco) zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Er ist eine ganz starke Saison gefahren und daher ein würdiger Champion. Ich freue mich schon sehr darauf, nächste Saison mit ihm zusammenzuarbeiten. Zusammen mit ihm in einem Team werde ich bestimmt Einiges von ihm lernen können. Doch jetzt zum Eigentlichen, zu meinem Rennen. Ich bin sehr zuversichtlich in den Sonntag gegangen. Die regnerischen Verhältnisse zu Beginn waren ganz nach meinem Geschmack, weshalb ich volle Attacke ins Rennen gestartet bin. Doch ich hatte nicht erwartet, dass ich so heftige Grip-Probleme am Hinterrad bekommen würde. Ich bin am Freitag im Nassen 2´21er Zeiten gefahren, doch heute ging es in der Anfangsphase nicht schneller als 2´26. Ich tat mir also ziemlich schwer, Franco (Morbidelli) und Johann zu folgen. Die Beiden haben am Anfang richtig Gas gegeben. Es war hart ihnen zu folgen. Vielleicht lag es daran, dass der Regen heftiger war und somit mehr Wasser auf der Piste war. Aber auch zum Schluss war es nicht anders als am Freitag. Ich hatte nicht das gleiche gute Gefühl wie im gestrigen Qualifying. Als die Piste allerdings abtrocknete, konnte ich gegenüber Franco aufholen. Ich konnte die trockenen Stellen besser nutzen als er, aber Johann war vorne längst ausser Reichweite. Er hat heute eine super Leistung abgeliefert. Er ist wirklich viel Risiko eingegangen, aber er hatte auch den Titelgewinn vor Augen. Trotzdem dachte ich mir, als ich an Franco vorbei war, obwohl Johann schon drei Sekunden Vorsprung hatte, jetzt habe ich gerade so einen guten Lauf, daher werde ich weiter pushen und vielleicht macht er doch noch einen Fehler. Aber leider ist eben mir ein Fahrfehler passiert, als ich einmal etwas zu spät auf der Bremse war. Dabei ist das Vorderrad mehrmals eingeklappt und ich wäre beinahe gestürzt. Zum Glück konnte ich noch rechtzeitig reagieren. Schade, dass es nicht für Rang zwei gereicht hat. Aber da bin ich selbst schuld. Nichtsdestotrotz freue ich mich über dieses Podium und ich habe auch in der Gesamtwertung eine Position gutgemacht. Ein Podium zum Saisonende ist immer etwas Besonderes, noch dazu dieses, da ich bereits bald einen neuen Abschnitt in meiner Karriere beginnen werde."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Ich denke, Malaysia war hinsichtlich der ständig wechselnden Bedingungen für alle Fahrer und Teams ein ganz schwieriges Wochenende. Abgesehen von den verregneten Sessions war die Strecke auch bei sonnigem Wetter nie richtig trocken. Es hat immer etwas Wasser aus dem Boden nach oben gedrückt, weshalb immer feuchte Stellen vorhanden waren. Die Piste war also zu keinem Zeitpunkt an diesem Wochenende vollständig trocken. Am Samstagnachmittag während des Qualifyings zeigte Johann (Zarco) erstmals seine festen Absichten, den Sack an diesem Wochenende zu machen zu wollen. Mit seiner Quali-Runde hat er die Konkurrenz erschüttert. Zwei Sekunden schneller als der Rest bei diesen schwer einzuschätzenden Bedingungen, war eine unglaublich starke Leistung. Doch er liess auch im Rennen nicht locker. Bei ähnlichen Streckenverhältnissen fuhr er gegen Ende erneut eine gute Sekunde schneller als die Gegner. Johann ist ein würdiger Weltmeister. Wer bei so einer starken Konkurrenz bei dermassen schwierigen Bedingungen pro Runde eine Sekunde schneller fahren kann, der hat den Titel absolut zurecht gewonnen. Es ist auch schön für Franco (Morbidelli), dass er es innerhalb einer Woche wieder auf das Podium geschafft hat, sowie es uns auch für Jonas (Folger) freut, dass er kurz vor seinem Abschied in die MotoGP als Dritter nochmals ein Moto2 Podium feiern kann. Dann möchten wir auch die Leistung von Hafizh Syahrin nicht vergessen, der bei seinem Heimrennen starker Fünfter wurde. Zusammen mit dem zwölften Rang seines Landsmannes Ramdan Rosli ist das ein schöner Erfolg für den Motorradrennsport in dieser Region sowie überhaupt für ganz Asien. Insgesamt betrachtet war es ein interessantes Rennen unter enorm schwierigen Bedingungen. Obwohl die Titelentscheidung bereits gefallen ist, freuen wir uns auf Valencia, wo wir bestimmt einen krönenden Saisonabschluss erleben werden."

 

Moto2™ Malaysia GP – Rennergebnis nach 19 Runden:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 45´51.036

2 #21 Franco MORBIDELLI /ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +3.256

3 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / 3.689

4 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +21.428

5 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +24.700

6 #11 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +26.184

7 #93 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +28.177

8 #97 Xavi VIERGE / SPA / Tech 3 Racing / Tech 3 / +28.855

9 #10 Luca MARINI / ITA / Forward Team / KALEX / +29.247

10 #32 Isaac VINALES / SPA / Tech 3 Racing / Tech 3 / +29.969

 

Moto2™ WM-Stand:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 251

2 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 214

3 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 203

4 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 197

5 #22 Sam LOWES / GBR / KLAEX / 162

6 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 159

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 159

8 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KLAEX / 125

9 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 117

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 98

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 425

2 Speed Up / 131

3 Tech 3 / 43

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THOMAS LÜTHI GEWINNT AUCH AUF PHILLIP ISLAND

Der 30-jährige Schweizer gewinnt zum ersten Mal in seiner Karriere zwei Rennen hintereinander und ist nun erster Verfolger des WM-Führenden und Titelverteidigers Johann Zarco.

Im krassen Gegensatz zu Japan vor einer Woche, als herrliches Herbstwetter für optimale Bedingungen sorgte, bereitete der langhaltende australische Winter Teams und Fahrern massive Probleme. Das Rennwochenende auf Phillip Island begann mit zum Teil sintflutartigen Regenschauern und extrem niedrigen Temperaturen. Verzögerungen im Zeitplan und schliesslich die Streichung des zweiten Freien Trainings am Freitagnachmittag waren die Folge. Bis zum Samstag besserte sich die Situation, mit einer weiteren Besserung für den Renntag, doch die Temperaturen waren an allen drei Tagen relativ kühl.

Das 45-minütige Qualifying am Samstagnachmittag war für die Moto2 Klasse die erste komplett trockene Session an diesem Wochenende. Die regnerischen und ständig wechselnden Bedingungen während der vorhergegangenen Trainings erlaubten es kaum ein anständiges Setting für das Zeittraining, das über die Startaufstellung entscheidet, zu erarbeiten. Es brauchte also Erfahrung und Mut, um bei schwierigen Bedingungen mit starken Wind schnelle Rundenzeiten zu fahren. Tom Lüthi (SWI / Garage Plus Interwetten) eroberte schliesslich die Pole-Position, während der Italiener Mattia Pasini (ITA / Italtrans Racing Team) dem Schweizer in seiner schnellsten Runde folgte und sich so für den zweiten Startplatz qualifizierte. Als Dritter startete Sam Lowes (GBR / Federal Oil Gresini Moto2) in das Rennen am Sonntagnachmittag.

Zum Renntag besserte sich die Wettersituation mit viel Sonnenschein und weniger Wind nochmals. Die Temperaturen erreichten endlich frühlingshafte Werte. Der Rennverlauf war von vielen Zweikämpfen geprägt. Lüthi übernahm mit einem Superstart gleich die Führung, während dahinter Pasini und Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS), der nach einem Sturz im Qualifiyng nur als Neunter aus der dritten Reihe startete, lange und heftig um Rang zwei kämpften. Pasini schied später an vierter Position liegend durch Sturz aus, als er kurz zuvor von Sandro Cortese (GER / Dynavolt Intact GP) überholt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hat sich aber der Kampf um den Tagessieg auf dem malerischen Phillip Island längst auf Lüthi und Morbidelli zugespitzt. Der 21-jährige Italiener lag in führender Position, als es in die letzte Runde ging. Morbidelli verteidigte im letzten Umlauf auf der 4,4 Kilometer langen Piste auch die Führung, ehe er von Lüthi auf der Geraden bis zur Ziellinie aus dem Windschatten heraus noch ausgetrickst wurde. Als Dritter freute sich Cortese über ein Comeback auf dem Podium nach einem Jahr. Der aktuelle Champion und WM-Führende, Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) kam über Rang zwölf nicht hinaus. Somit ist die Meisterschaft zwei Rennen vor Schluss wieder offen. Mit seinem vierten Saisonsieg hat Lüthi den Spanier Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40) in der Punktetabelle überholt und hat als Zweiter gerade mal 22 Punkte Rückstand auf Zarco.

Schon an diesem Wochenende geht es mit dem vorletzten Rennen in Malaysia auf dem Sepang International Circuit weiter. Der Malaysian Motorcycle Grand Prix ist gleichzeitig die letzte Station der jährlichen Asien-/Australien-Tour der Serie.

#12 Thomas LÜTHI (Garage Plus Interwetten, KALEX), Sieger:

"Dieser Sieg fühlt sich noch grossartiger an, nachdem es überhaupt zum ersten Mal in meiner Karriere der Fall ist, dass ich zwei Rennen in Folge gewinnen konnte. Ich muss aber ehrlich eingestehen, dass wir unglaublich hart dafür kämpfen mussten. An dieser Stelle möchte ich meinem Team danken, denn sie haben einen super Job erledigt. Die Bedingungen waren das gesamte Wochenende schwierig. Sogar während des Rennens war es trotz besserem Wetter nicht einfach. Mein Start war gut und ich konnte gleich eine starke Pace fahren. Ich habe gepusht, aber ich konnte mich nie von meinen Verfolgern absetzen. Die Jungs haben vom Beginn bis zum Ende richtig Druck ausgeübt. Als mich Franco kurz vor Schluss überholt hatte, blieben mir eineinhalb Runden, um ihn zu studieren. Ich hatte also nicht viel Zeit, um herauszufinden, wo er stärker oder welche Streckenabschnitte seine Schwachstellen waren. Am Ende blieb mir nichts Anderes übrig, als mit viel Schwung aus der letzten Kurve ihn aus dem Windschatten zu überholen. Dieser Plan ist super aufgegangen, ich freue mich riesig. Dieser Sieg hat meine Situation in der Meisterschaft deutlich geändert. Doch es wäre absolut das Falsche, jetzt an die Weltmeisterschaft zu denken. Ich werde auch in den letzten zwei Rennen mein Ding weiter durchziehen. Das heisst, voll konzentriert rausgehen, meinen Job machen und versuchen so schnell als möglich zu sein. Mein Ziel bleibt deshalb unverändert – ich will auch in Malaysia wiedergewinnen.“

#21 Franco MORDIBELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX), 2.: 

"Ich freue mich sehr über diesen zweiten Rang. Nach zwei schwierigen Trainingstagen mit drei Stürzen bin ich ein starkes Rennen gefahren. Meine Crew hat einen super Job erledigt, da ich ihnen wirklich viel Arbeit aufgehalst habe. Bei den Stürzen ist jedes Mal viel kaputtgegangen und einmal musste sogar der Motor getauscht werden. Ich bin aber für das Rennen immer zuversichtlich geblieben und die Pace mit Lüthi an der Spitze war unglaublich, er war richtig schnell. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. In Japan vor einer Woche war ich am Limit, Tom einigermassen folgen zu können. Heute konnte ich ihn sogar unter Druck setzen. Zwei Runden vor Schluss ergab sich die Möglichkeit ihn in Kurve eins zu überholen und eine Strategie für die Schlussphase zu machen. Ich habe alles gegeben, aber auf der Geraden bis zur Ziellinie hat er mich aus dem Windschatten überholt und gewonnen. Der zweite Rang ist nach diesem schwierigen Wochenende trotzdem ein grossartiges Ergebnis für mich und das Team. Ich muss meinem Team einen grossen Dank aussprechen."

#11 Sandro CORTESE (Dynavolt Intact GP, KALEX), 3.:

"Ich freue mich riesig, dass ich es nach dieser bisher so schwierigen Saison auf das Podium zurückgeschafft habe. Ich hatte heute ein super Gefühl und habe insgeheim sogar mit dem Sieg spekuliert, nachdem ich im Warm Up die drittschnellste Rundenzeit fuhr. Meine Pace für das Rennen war sehr stark. Doch nach einem guten Start hatte ich in der ersten Kurve einen heftigen Rutscher über das Vorderrad. Ich hatte Glück, dass ich dabei überhaupt auf dem Bike sitzengeblieben bin. Diese Situation hat natürlich viele Positionen gekostet und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich durch das Feld nach vorn gearbeitet hatte. Als ich später einigermassen frei fahren konnte, habe ich mit Taka (Nakagami) relativ schnell zur Spitzengruppe aufgeholt. Doch als ich endlich zu Tom (Lüthi) und Franco (Morbidelli) aufgeschlossen hatte, war das Rennen allerdings schon vorüber. Trotzdem bin ich sehr glücklich über diesen dritten Rang, nach dieser bisher schwierigen Saison mit einigen Strapazen, wie Verletzungen, viel Pech und auch Fehlern von mir. An dieser Stelle möchte ich meinem Team für die harte Arbeit an diesem Wochenende, sowie auch für das Vertrauen in mir danken. Letzte Woche war Japan mit dem fünften Rang schon ein gutes Rennen für mich. Dank dieser zwei Resultate gehe ich nun mit gestärktem Selbstvertrauen in die Rennen in Malaysia und Valencia. Bei den letzten zwei Saisonrennen ist es wichtig, nochmals stark abzuschneiden."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Das Rennwochenende auf Phillip Island hat mit seinen Wetterkapriolen wieder einmal gezeigt, dass derartige Bedingungen den Teams und Fahrern das Leben ziemlich schwermachen können. Die sehr niedrigen Temperaturen haben in allen Sessions zu vielen Stürzen geführt, sowie es der heftige Regen am Freitag und die ständig wechselnden Bedingungen am Samstagvormittag unmöglich machten, für das dann doch unter trockenen Bedingungen abgewickelte Qualifying ein vernünftiges Setup zu erarbeiten. Die Temperaturen waren allerdings auch zum Zeitpunkt des Qualifying sehr kühl. 20 Stürze, viele davon übers Vorderrad, in dieser Session waren den aussergewöhnlichen Verhältnissen zuzuschreiben. Es war somit ungemein schwer den Rhythmus zu halten. Tom hat mit einer beeindruckenden Performance gezeigt, dass auch Phillip Island zu seinen Favoriten gehört. Er ist ein sehr cleveres Rennen und darüber hinaus eine sehr starke Pace gefahren. Zunächst lieferten sich Morbidelli und Pasini direkt hinter Tom einen packenden Zweikampf, bevor Morbidelli in der Schlussphase Tom gehörig unter Druck setzte. Doch letztendlich nutzte Tom dank all seiner Erfahrung den Windschatten von Morbidelli geschickt zu seinen Gunsten und gewann wie vor einer Woche in Japan zum zweiten Mal in Folge. Doch auch Morbidelli fuhr ein starkes und fantastisches Rennen. Es freut uns auch für Sandro Cortese, dass er es wieder auf das Podium geschafft hat. Gratulation an die ersten Drei. Es war überhaupt wieder ein super Rennen, das wir auf Phillip Island gesehen haben. Zudem hat es die Situation in der Meisterschaft ordentlich durcheinandergewirbelt. Schade für Alex Rins, dass er die Chance verpasst hat, zu Johann Zarco in der Punktetabelle aufzuschliessen. Es war sehr ärgerlich für ihn, dass er wegen eines Problems beim Gangwechsel in Kurve zwei gestürzt ist. Wegen eines ähnlichen Missgeschicks verpasste Sam Lowes die Möglichkeit, den zweiten WM-Rang zu übernehmen. Somit hat ist nun Tom dank seines Sieges erster Verfolger von Zarco. Die Meisterschaft bleibt bis zum Schluss eine ganz spannende Geschichte. Wir freuen uns aber schon jetzt auf Malaysia an diesem Wochenende, wo alles wieder ganz anders verlaufen kann."

Moto2™ Australian GP – Rennergebnis nach 25 Runden:

1 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / 39´15.891

2 #21 Franco MORBIDELLI /ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +0.010

3 #11 Sandro CORTESE / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / 0.530

4 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +3.081

5 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +3.815

6 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +11.087

7 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +13.291

8 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +16.411

9 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / AGR Team / KALEX / +17.650

10 #97 Xavi VIERGE / SPA / Tech 3 Racing / Tech 3 / +17.775

16 #10 Luca MARINI / ITA / Forward Team / KALEX / +47.707

17 #70 Robin MULHAUSER/ SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +1´34.470

18 #93 Ramdan ROSLI / MAL / Petronas AHM Malaysia / KALEX / 1 Runde

 

Moto2™ WM-Stand:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 226

2 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 204

3 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 201

4 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 177

5 #22 Sam LOWES / GBR / KLAEX / 162

6 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 159

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 143

8 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KLAEX / 112

9 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 106

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 103

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurswertung:

1 KALEX / 400

2 Speed Up / 126

3 Tech 3 / 35

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LÜTHI SOUVERÄN IN JAPAN UND ZARCO MIT VORTEIL IM TITELKAMPF

Der 30-jährige Schweizer war am vergangenen Wochenende von der ersten Minute an derjenige, den es zu schlagen galt, während Titelverteidiger Johann Zarco als Zweiter gegenüber Alex Rins wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammelte.

Der viertletzte Grand Prix der Saison wurde bei herrlichem Herbstwetter abgewickelt. In der hügeligen Umgebung des Twin Ring Motegi ist das zu dieser Jahreszeit keine Selbstverständlichkeit, beeinträchtigte doch in der Vergangenheit oft hartnäckiger Morgennebel und wechselhafte Bedingungen den Tagesablauf.

Nach der Pole-Position am Samstagnachmittag liess Thomas Lüthi (SWI / Garage Plus Interwetten) im Rennen vom Start weg keine Zweifel aufkommen, dass er die 2016er Ausgabe der Siegertrophäe von Japan mitnehmen will. Mit dem unangefochtenen Sieg nahm Lüthi auch wieder den dritten Gesamtrang in der Meisterschaft ein. Dem späten Druck des aktuellen Champions Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) hielt der Schweizer stand, während es im Kampf um den letzten Podiumsplatz zu einem Herzschlagfinale zwischen Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) und Lokalmatador Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia) kam, das erst wenige Kurven vor der Ziellinie zu Gunsten des Italieners entschieden wurde.

Nach dem Auftakt der jährlichen Überseerennen in Japan übersiedelt der Tross gleich weiter zum nächsten Rennen an diesem Wochenende auf der kleinen Insel Phillip Island im Süden Australiens.

#12 Thomas LÜTHI (Garage Plus Interwetten, KALEX) - Sieger:

"Die hervorragende Arbeit meines Teams an den vergangenen zwei Tagen zahlte sich aus. Ich ging perfekt vorbereitet in das Rennen. Als mich Johann beinahe einholte, blieb ich trotz des grossen Drucks ruhig und habe keinen Fehler gemacht. Natürlich dachte ich zu diesem Zeitpunkt an die Ereignisse beim Malaysia Grand Prix vor einem Jahr, als er mich kurz vor Rennende noch besiegte. Doch dieses Mal konnte ich dagegenhalten. Dieser Erfolg gehört dem gesamten Team – unter der Leitung meines Crew-Chiefs Gilles (Bigot) arbeiteten alle jede Sekunde hochkonzentriert. Ich fühlte mich das gesamte Wochenende sehr gut, ab dem ersten Training lief alles einwandfrei. Aber damit wollte ich mich nicht zufriedengeben. Ich wollte mehr. Ich bin fest entschlossen auf diesem hohen Niveau weiterzumachen – es sind noch drei Rennen zu fahren. Auf Phillip Island will ich den nächsten Coup landen und Rang drei in der Meisterschaft absichern.“

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) – 2.:

"Am Start habe ich ein paar Positionen verloren und zunächst konnte ich auch keine gute Pace fahren. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten bin ich mit anderen Reifen ins Rennen gegangen und dieser Schachzug hat sich mit Fortdauer der Distanz ausgezahlt. Obwohl meine Fahrt nicht ganz fehlerfrei war, bin ich auf das Podium gefahren. Ich habe auch gehofft Tom (Lüthi) in der Schlussphase noch einzuholen, aber es war enorm schwierig, da er wirklich sehr stark war. Ich blieb aber ruhig, da wir unser Ziel für dieses Rennen erreicht hatten. Wir wollten unbedingt auf dem Podium stehen. Das ist uns gelungen. Ausserdem tat Alex Rins sich das gesamte Wochenende schwer und diese Tatsache erlaubte es uns den Vorsprung in der Meisterschaft auszubauen."

#21 Franco MORDIBELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 3.:

"Gegen Ende des Rennens hatte ich einen tollen Kampf mit Taka (Nakagami), in dem wir uns oft gegenseitig überholt haben. Am Schluss konnte ich mich ein paar Kurven vor der Ziellinie entscheidend durchsetzen. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Mein Team hat einen grossartigen Job abgeliefert und das Ergebnis ist allemal sehr erfreulich für den Auftakt der Überseerennen. Jetzt kommt Australien und dort werden wir wieder alles geben, um auf das Podium zu fahren."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Es war ein bisschen aussergewöhnlich, dass die Bedingungen an allen drei Tagen gut und zudem sehr konstant waren. In der hügeligen Umgebung des Twin Ring Motegi muss man eigentlich zu dieser Jahreszeit immer mit wechselhaften Wetter mit Regenschauern und hartnäckigen Nebel am Morgen rechnen. Doch dieses Mal wurden wir vom Wetter positiv überrascht. Trotzdem hat man in allen Klassen ungewöhnlich viele Stürze gesehen. Aus der Vergangenheit weiss man auch, dass sich Tom Lüthi auf dieser Strecke sehr wohl fühlt. Er war in allen Sessions konstant vorne mit dabei und hat das Rennen am Sonntag souverän nach Hause gefahren. Natürlich darf man auch die Leistungen von Zarco und Morbidelli nicht vergessen. Alex Rins hat mit seinem Crash im ersten Freien Training einen sehr hohen Preis bezahlt. Er ging mit starken Schmerzen ins Rennen und stürzte unglücklicherweise dann nochmals. Somit haben sich die Titelchancen wieder mehr auf die Seite von Zarco gelagert. Er geht nun mit einem schönen Vorsprung in das nächste Rennen nach Australien. Gratulation an Tom, Johann und Franco Morbidelli, die alle ein starkes Rennen fuhren. Schade für Takaaki Nakagami, der sich zu Hause ein Podium verdient hätte. Abgesehen von Lüthi’s überragender Performance an diesem Wochenende war auch Zarco sehr beeindruckend. Er ging voll entschlossen in den Japan Grand Prix, das Ruder hinsichtlich der Titelentscheidung wieder herumzureissen."

 

Moto2™ GP of Japan – Rennergebnis nach 23 Runden:

1 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / 42´45.854

2 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / +0.386

3 #21 Franco MORBIDELLI /ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +5.863

4 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +6.090

5 #11 Sandro CORTESE / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +16.246

6 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +20.404

7 #54 Mattia PASINI / ITA / Italtrans Racing Team / KALEX / +20.683

8 #60 Julian SIMON / SPA / QMMF Racing Team / Speed Up / +20.760

9 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / AGR Team / KALEX / +24.394

10 #19 Xavier SIMEON / BEL / QMMF Racing Team / Speed Up / +27.113

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 222

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 201

3 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 179

4 #22 Sam LOWES / GBR / KLAEX / 162

5 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 157

6 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 148

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 133

8 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 106

9 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KLAEX / 99

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 84

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 375

2 Speed Up / 117

3 Tech 3 / 29

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SAM LOWES IM MOTORLAND ARAGON EINE KLASSE FÜR SICH

Der 26-jährige Engländer feierte am vergangenen Sonntag einen ungefährdeten Start-/Ziel-Sieg. Mit seinem zweiten Saisontriumpf bringt sich Lowes wieder ins Rennen um die Titelentscheidung.

Wie beim letzten Grand Prix in Misano spielten auch am vergangenen Wochenende im Hinterland Spaniens ein relativ geringes Grip-Niveau der Strecke, sowie auch schwankende Temperaturen von Freitag bis Sonntag eine gravierende Rolle hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades. Mit Bestzeiten in den Freien Trainings und der Pole-Position am Samstagnachmittag bei den heissesten Bedingungen des Wochenendes, unterstrichen Sam Lowes und seine Crew des italienischer Federal Oil Gresini Moto2 Teams, dass sie sich optimal darauf einstellen konnten.

Im Rennen am Sonntagmittag gab sich Lowes keine Blösse und setzte sich noch in der erste Runde an die Spitze. Ab diesen Zeitpunkt kontrollierter er das Geschehen. Als Zweiter folgte ihm über die gesamte Distanz Alex Marquez (SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS). Der Spanier geriet allerdings in der letzten Runde noch von seinem Teamkollegen Franco Morbidelli (ITA) unter Druck. Der Kampf um Platz zwei wurde erst Ausgangs der letzten Kurve entschieden, als Marquez ein bisschen mehr Schwung mitnehmen konnte. Während Lowes nach zwei punktelosen Rennen zu seiner Form zurückfand und den Rückstand in der Punktetabelle verkürzte, zeigten der WM-Führende Johann (FRA / Ajo Motorsport) und sein erster Verfolger Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40) als Achter bzw. Sechster Nerven. In der Meisterschaft sind die Beiden vor letzten vier Rennen durch nur einen Punkt getrennt. Übrigens hat seit Beginn der zweiten Saisonhälfte mit dem Grand Prix Mitte August in Österreich in den fünf Rennen jedes Mal ein anderer Fahrer gewonnen. Am Montag nach dem Rennen erfolgte noch ein eintägiger Test auf der Rennstrecke MotorLand Aragón. Bei diesem Anlass wurden viele Informationen mit neuen Bauteilen für 2017 gesammelt.

Der Gran Premio de Aragón war das letzte Rennen bevor die Meisterschaft zu den alljährlich im Oktober stattfindenden Überseerennen in Asien und Australien aufbricht. Der traditionelle Triple-Header beginnt mit dem Grand Prix of Japan am 16. Oktober.

#22 Sam LOWES (Federal Oil Gresini Moto2, KALEX) - Sieger:

"Wir haben das gesamte Wochenende wirklich hart gearbeitet und in jedem Training Long-Runs absolviert. Aufgrund der guten Vorbereitung bin ich sehr zuversichtlich in das Rennen gegangen. Deswegen habe ich versucht so schnell wie möglich in Führung zu gehen und einen guten Rhythmus zu fahren. Sobald ich einen kleinen Vorsprung hatte, versuchte ich locker zu bleiben und meine Pace beizubehalten. Das machte den Unterschied zu den letzten paar Rennen aus. Wir haben uns sehr konkurrenzfähig gezeigt und das ist schön. Wir haben nun 40 Punkte Rückstand auf die Spitze in der Meisterschaft, aber es kann noch alles passieren und wir werden mit Sicherheit nicht aufgeben. Ich fühle mich auf dem Bike super wohl und dieses Vertrauen werden wir nach Japan mitnehmen, wo wir wiederum unser Bestes geben werden.“

#73 Alex MARQUEZ (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 2.:

"Ich freue mich riesig, dass ich es in meiner zweiten Moto2 Saison endlich auf das Podium geschafft haben. Letztes Jahr war nicht einfach für mich. Mir ist klar, dass ein Ergebnis wie dieses mein Selbstvertrauen steigert und von dem her ist es ein sehr wichtiger Moment für mich. Am Beginn des Rennens fühlte ich mich richtig gut und konnte Sam Lowes’ Pace folgen. Gegen Ende kämpfte ich ein bisschen mit Grip hinten und es war nicht einfach, aber ich war auf Franco’s Angriff gut vorbereitet, als ich ihn in der letzten Kurven innen kommen sah. Ich möchte dem Team für das Vertrauen in mich danken. Ich weiss, dass es nicht einfach ist, wenn ein Fahrer oft stürzt. Ich will jetzt diesen Level für das nächste Rennen in Japan beibehalten."

#21 Franco MORDIBELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 3.:

"Ich hatte nur eine Chance, Alex zu überholen und diese war in der letzten Runde in der letzten Kurve. Es war auch ein grossartiges Gefühl zu ihm aufzuschliessen, nachdem ich anfangs des Rennens so weit hinter ihm war. Meine Startposition war nicht die Beste und das war eigentlich ärgerlich, weil ich eine starke Pace hatte. Aber ich bin auch so zufrieden, da dieses Ergebnis sehr eindrucksvoll zeigt, dass unser Team ständig in der Lage ist ganz vorne mitmischen zu können."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Ich würde sagen, die Streckenverhältnisse waren in Aragón schon besser. Von Jahr zu Jahr lässt die Piste vom Grund-Grip her nach. Doch abgesehen davon waren auch an diesem Wochenende die äusseren Bedingungen nicht einfach zu meistern. Zum Zeitpunkt des Qualifying waren die höchsten Asphalttemperaturen gegeben, während es am Sonntagvormittag während des Warm Up relativ kühl war. Zum Zeitpunkt des Rennens war es bewölkt, aber eigentlich mit sehr guten Temperaturen für alle Teams und Fahrer. Doch die ständigen Schwankungen hinsichtlich der Temperaturen machte die Vorbereitung für das Rennen wiederum ein wenig schwieriger. Die richtige Balance zu finden war abermals ein schmaler Grat und wegen der hohen Temperaturen war der Grip am Vorderreifen immer am Limit. Doch das macht die Angelegenheit interessant, sowie Aragón auch eine komplette Strecke ist. Eine Runde mit 17 Kurven ist sehr lang und beinhaltet alles – lange Schräglage, schnelle Richtungswechsel, harte Beschleunigungsabschnitte und hoher Top-Speed. Diese Piste braucht ein komplettes Motorrad und auch einen kompletten Fahrer. Über die Dauer des Wochenendes war es daher interessant wie sich die Performance der einzelnen Fahrer entwickelt hat. Sam kam mit einer guten Einstellung, indem er nichts mehr zu verlieren hatte. Man konnte gut sehen, dass, wenn man befreit und locker fahren kann, die Form sofort wieder zurück ist. Ganz tolle Leistung, es freut uns für ihn. Marc VDS hingegen hat eine tolle Teamleistung abgeliefert. Alex war das gesamte Wochenende stark und hat diese Performance auch im Rennen endlich ins Ziel gebracht. Auf der anderen Seite hatte Franco zwischendurch ein paar Auf und Ab zu überstehen, doch am Sonntag glänzte er mit bekannter Stärke und fuhr ein tolles Rennen. Ein wenig verwunderlich war, was Zarco und Rins gezeigt haben. Abgesehen davon, dass Rins am Mittwoch und Donnerstag gesundheitlich nicht auf der Höhe war, wären Beide an diesem Wochenende stärker einzuschätzen gewesen. Aber es war auch zu erkennen, dass die Nerven etwas angespannt sind und sich keiner einen Fehler erlauben möchte und auch nicht kann. Aragón hat auch wieder gezeigt, wie unterschiedlich die Fahrer mit wechselnden Grip-Verhältnissen zurechtkommen. Für manche macht es keinen Unterschied mit gebrauchten Reifen auch noch schnell zu sein, schneller sogar als mit neuen, sowie auch mehr oder weniger Sprit im Tank eine Rolle spielte. Wie man sehen konnten waren die Rundenzeiten über die gesamte Distanz eng beieinander. Das macht die Sache spannend und interessant. Die Weltmeisterschaft ist hart umkämpft wie selten zuvor. Am Montag nach dem Rennen haben wir mit Tom Lüthi und Takaaki Nakagami 2017er Komponenten getestet. Von diesen zwei Fahrern wurde jeweils wurde ein Rahmen und zwei Schwingen eingesetzt, wobei es sich um zwei unterschiedliche Rahmen handelte. Tom und Taka konnten somit mit zwei unterschiedlichen Schwingen arbeiten. Ein Austausch der Rahmen zwischen den Fahrern war an einem Testtag aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Am Morgen waren die Temperaturen wieder relativ kühl bevor am Mittag die Sonne herauskam und es auch heiss wurde. Bis 16:30 Uhr blieb es hinsichtlich der Temperaturen sehr konstant. Dieser Test lieferte super interessante Aussagen zu den unterschiedlichen Komponenten. Diese müssen wir nun zuhause auswerten, um aus den vielen Informationen ein detailliertes Bild zusammen zu bekommen. Es war wirklich ein sehr erfolgreicher Test, zumal auch beide Fahrer und ihre Teams sauber und korrekt gearbeitet haben. Im Gegensatz zu diesem Programm haben die restlichen Teams, die noch für diesen Testtag blieben, hauptsächlich an ihrem Setup gearbeitet."

Moto2™ GP de Aragón – Rennergebnis nach 21 Runden:

1 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / 40´00.885

2 #73 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +3.289

3 #21 Franco MORBIDELLI /ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +3.321

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +5.181

5 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +10.722

6 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +12.164

7 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +12.385

8 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / +12.612

9 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +14.004

10 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +18.164

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 202

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 201

3 #22 Sam LOWES / GBR / KLAEX / 162

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 154

5 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 141

6 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 135

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 133

8 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 103

9 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KLAEX / 99

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 74

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 350

2 Speed Up / 107

3 Tech 3 / 24

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LORENZO BALDASSARRI FEIERT SEINEN ERSTEN GRAND PRIX-SIEG VOR HEIMISCHEN FANS

Mit dem erst 19-jährigen Italiener trug sich beim San Marino Grand Prix am vergangenen Sonntag ein neuer Name in die Siegerliste ein.

Es zeigte sich allerdings bereits an den Trainingstagen, dass Lorenzo Baldassarri bei seinem zweiten Heimrennen nach Mugello der grosse Durchbruch gelingen sollte. Baldassarri qualifizierte sich als Dritter für die erste Startreihe. Nur der aktuelle Champion Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) und Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia) waren am Samstagnachmittag bei sehr heissen Bedingungen einen Tick schneller.

Der kurvenreiche 4,2 Kilometer lange Rundkurs des Misano World Circuit Marco SImoncelli ist für sein geringes Grip-Level bekannt. Sehr heisse Temperaturen am zweiten September-Wochenende sowie auch die von Reifenausrüster Dunlop nach Misano gebrachten Optionen machten die Abstimmungsarbeiten noch heikler. Der Rennverlauf bot daher reichlich Abwechslung. Zunächst war es Johann Zarco, der nach dem Start für einige Runden das Feld anführte. Doch die beeindruckendste Pace hatte in der Anfangsphase Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40). Es dauerte nur fünf Umläufe, ehe der Spanier, der aus der dritten Reihe startete, das Kommando übernahm und aufgrund der hohen Asphalttemperaturen bei schwierigen Streckenverhältnissen schier mühelos einen Vorsprung herausfahren konnte. An sein Hinterrad heftete sich allerdings sofort der spätere Sieger Baldassarri. In der finalen Phase des Rennens hatte der Italiener gegenüber Rins mehr Reserven. Rins versuchte in der letzten Runde zwar noch eine Attacke auf den Lokalmatador, doch an dieser Stelle konnte Baldassarri noch einen Tick später bremsen als der Spanier. Rins musste eine weite Linie fahren, der zweite Rang war aber nicht in Gefahr. Nakagami als Drittplatzierter hatte schon einen zu grossen Rückstand auf das Führungsduo.

Nach einem hektischen Start in die zweite Saisonhälfte mit vier Rennen in nur fünf Wochen ist bis zu Runde 14 mit dem Gran Premio de Aragón auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón eine knapp zweiwöchige Pause angesagt.

#7 Lorenzo BALDASSARRI (Forward Team, KALEX) - Sieger:

"Es ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl hier meinen ersten Sieg feiern zu dürfen, noch dazu auf der Rennstrecke, die Marco Simoncelli gewidmet ist. Es ist auch aus einem besonderen Anlass tatsächlich ein sehr spezieller Tag für mich, an dem wir zusammen mit meinem Fanclub mit diesem einmaligen Outfit gedenken. Das Rennen war schlichtweg der Hammer, ich kann es immer noch nicht fassen. Mir wurde es erst klar, dass Rins nicht mehr hinter mir war, nachdem ich über die Ziellinie fuhr. Vielen Dank an alle: mein Team, an Giovanni, der VR46 Riders Academy, an meine Familie und an alle, die an diesem Wochenende kamen, um uns zu zujubeln.“

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) – 2.:

"Ich hätte dieses Rennen natürlich gerne gewonnen. Aber es war von Beginn bis zum Ende sehr schwierig. Meine linke Schulter begann zu schmerzen und in den letzten zwei Runden hat mich Baldassarri überholt. Er fuhr überhaupt ein sehr starkes Rennen. Ich bin aber auch mit Rang zwei zufrieden. Wir sind in der Meisterschaft nur noch drei Punkte hinter Zarco. Das ist gar nichts! Daher freue ich mich schon auf das nächste Rennen in Aragon, wo wir wieder versuchen werden, wieder ganz vorne zu kämpfen."

#30 Takaaki NAKAGAMI (IDEMITSU Honda Team Asia, KALEX) – 3.:

"Ehrlich gesagt, bin ich enttäuscht. Ich war mehr oder weniger über die gesamte Renndistanz konkurrenzfähig und in allen Trainings dachte ich, wir haben die Chance hier zu gewinnen. Doch in den ersten zwei Runden hatte ich kein Gefühl für die Front. Ich fiel auf Rang neun oder sogar auf P10 zurück und dachte, so das war es. Ich versuchte mich zu fangen und nach vorn zu kommen. Alex und Lorenzo waren aber bereits entwischt. Ich habe mein Bestes gegeben, um die Lücke zu schliessen. Aber in der Schlussphase war mein Vorderreifen komplett hinüber. Kurz vor Rennende sah ich, dass Zarco drei Sekunden hinter mir ist und ich brauchte nicht lange zu überlegen, dass es sinnvoller ist das Rennen als Dritter zu beenden. Ein Podium ist sicher schön. Gratulation and Lorenzo und Alex zu ihrem Rennen heute."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Schon vor der Anreise nach Misano war klar, dass hohe Temperaturen für ein geringes Grip-Level verantwortlich sein werden. Dieses Mal war es allerdings noch weniger, als es in Misano normal der Fall ist. Ein zusätzlicher Umstand war, dass im Gegensatz zu den vergangenen Jahr Dunlop nicht den weicheren Hinterreifen des Typ Nr. 2 brachte, sondern nur die harten Mischungen Nr. 3 und 4. Somit wusste man schon im Voraus, dass man sich auf das Vorderrad konzentrieren musste. Den idealen Grip für hinten zu finden, wäre ein Kampf gegen Windmühlen gewesen. Das bestätigte sich auch in den Trainings, da bei Asphalttemperaturen über 45 Grad der Vorderreifen am Limit war. Es war eine sehr dünne Linie, auf der sich die Teams betreffend die Abstimmung bewegten. In dieser Hinsicht machte der eine Millimeter betreffend Federvorspannung den Unterschied aus, und zwar je nach Asphalttemperatur und wie viel Sprit man an Bord hatte. Das hat sich auch in diesem irren Rennen gezeigt, da sich je nachdem die Balance des Motorrades veränderte bzw. die Performance von Beginn des Rennens bis zum Ende auf gut oder schlecht oder eben umgekehrt änderte. In anderen Worten, man konnte nicht von Beginn an pushen, sondern erst zum Ende des Rennens. Rins, zum Beispiel, hatte in der Anfangsphase eine tolle Pace und konnte davonziehen, während Zarco und Nakagami erst gegen Mitte des Rennens stärker wurden. Baldassarri hingegen hat sich sein Rennen sehr geschickt eingeteilt und es hatte den Anschein, dass er unglaubliches Vertrauen in den Vorderreifen hatte. Zudem waren zum Zeitpunkt des Rennens erneut gänzlich andere Temperaturen gegeben, als zu den anderen Sessions. Daher war es super schwierig, exakt den richtigen Millimeter zu finden. Nach Spielberg, Brünn und Silverstone war Misano in jeden Fall ein weiteres Hammerrennen, mit `Racing at its Best´. Die Meisterschaft ist enger umkämpft denn je. Das verspricht weiterhin spannende Unterhaltung, wir freuen uns darauf. Gratulation an Balda zu seinem ersten Sieg in der Moto2. Das hat er wirklich super gemacht. Gratulation natürlich auch an Alex und Taka zu Rang zwei und drei."

 

Moto2™ GP di San Marino – Rennergebnis nach 18 Runden:

1 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / 42´45.885

2 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +2.523

3 #30 Takaaki NAKAGAMI /JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +6.199

4 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / +8.942

5 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +10.016

6 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +11.095

7 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +13.048

8 #94 Jonas FoLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +14.604

9 #11 Sandro CORTESE / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +15.647

10 #73 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +20.720

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 194

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 191

3 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 141

4 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 137

5 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 127

6 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 125

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 124

8 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 101

9 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KLAEX / 90

10 #77 Dominique AEGERTER / KALEX / 71

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 325

2 Speed Up / 100

3 Tech 3 / 24

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TOM LÜTHI FLIEGT ZU SENSATIONELLEM SIEG IN SILVERSTONE

Nur zwei Wochen nach seinem schweren Sturz im Qualifying in Brünn feierte der Schweizer einen grandiosen Triumph beim British Grand Prix.

Eigentlich wie üblich begleitete typisches englisches Wetter mit ständig wechselnden Bedingungen die 2016er Ausgabe des British Grand Prix. Während die Freien Trainings von Nieselregen beeinträchtigt wurden, ging dieser am Samstagnachmittag zum Zeitpunkt des Qualifying zum Teil in Starkregen über. Abgesehen von der ersten Startreihe war die Rangliste nach dem 45-minütigen Zeitpunkt ordentlich durcheinander gewürfelt. Von der Pole-Position startete schliesslich Lokalmatador Sam Lowes (GBR / Federal Oil Gresini Moto2). Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) und Brünn-Sieger Jonas Folger (GER / Dynavolt Intact GP) vervollständigten die erste Reihe.

Am Sonntag besserte sich die Wettersituation mit einer bis zum Rennstart komplett abgetrockneten Fahrbahn. Wie vor zwei Wochen im Regenrennen in Tschechien stürmte auch dieses Mal Jonas Folger wieder am besten vom Start weg und übernahm für die Auftaktrunde die Führung. Noch bevor die wilde Moto2™ Meute zum ersten Mal bei Start und Ziel vorbeibrauste, presste sich ganz nach dem Geschmack der heimischen Fans Sam Lowes am Deutschen vorbei. Während Lowes an der Spitze die Konkurrenz im ersten Renndrittel kontrollierte, entbrannten dahinter heisse Positionskämpfe, sowie nebenbei der Schweizer Thomas Lüthi durch das Feld fräste, bis er in der achten Runde mit Lowes kurzen Prozess machte. Ab diesem Zeitpunkt hatte Lüthi alles in seinen Händen. Dahinter bildete sich eine Kampftruppe bestehend aus Lowes, Zarco, Hafizh Syahrin (MAL, Petronas Raceline Malaysia), Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia) und den anfangs kurze Zeit in Führung liegenden Folger. Vier Runden vor Schluss kam es zum rennentscheidenden Manöver, als Zarco zu ungestüm an Lowes innen vorbeigehen wollte. Der Engländer kam dabei unschuldig zu Sturz, während Zarco hingegen mit einer Zeitstrafe in Form von 30 Sekunden zu seiner Gesamtzeit addiert belangt wurde. Für Lüthi war somit der Weg frei zu seinem zweiten Saisonsieg, während Morbidelli als Zweiter und Nakagami auf Rang drei ein wenig profitierten.

In der Moto2™ Weltmeisterschaft geht es bereits am kommenden Wochenende ohne Unterbrechung weiter. Der Gran Premio di San Marino e della di Riviera di Rimini auf der italienischen Rennstrecke in Misano eröffnet das letzte Saisondrittel.

#12 Thomas LÜTHI (Garage Plus Interwetten, KALEX) - Sieger:

"Dieses Gefühl geht unter die Haut, es ist schwierig zu beschreiben. Es war nicht einfach, nach dem Unfall in Brünn zurückzukommen. Ich habe nicht nur das Rennen dort, sondern zudem einen MotoGP™ Test mit KTM versäumt. Das hat mich tief im Herzen getroffen. Aber ich war sofort auf Silverstone fixiert und gegen Ende der vergangenen Woche habe ich erstmals gedacht, ok, ich kann in Silverstone fahren, aber ich konnte nicht in der Art und Weise trainieren, wie ich es gewohnt bin. Daher bin ich ein wenig nervös geworden. Ich denke, die wechselhaften Bedingungen haben sich für mich vorteilhaft ausgewirkt. Keiner konnte aus diesem Grund viele Runden mit den Rennreifen fahren, weshalb es letztendlich für jeden eine Lotterie war. Nach dem Start bin ich gleich in einen guten Rhythmus gekommen und fand, ich könnte gegenüber den Anderen aufholen. Von dem her habe ich die Jungs vor mir der Reihe nach geschnappt. Als ich die Führung übernommen hatte, konnte ich mich auch ein wenig absetzen. Ich habe auch auf einen grossen Bildschirm den Zwischenfall zwischen Sam und Johann gesehen. Danach habe ich nur noch versucht meinen Vorsprung zu kontrollieren.“

#21 Franco MORBIDELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 2.:

"Als Zweiter habe ich mein bestes Ergebnis wiederholt, damit bin ich zufrieden. Viel mehr freue ich mich allerdings über die Tatsache, dass wir auch im Trockenen einen guten Trend eingeschlagen haben. Unsere Pace ist konkurrenzfähig, sobald wir auch trockene Bedingungen vorfinden. Ich kann jetzt immer um ein Podium kämpfen. Dieses Resultat ist schon in Hinsicht auf mein Heimrennen in Misano ungeheuer wichtig. Ich freue mich jetzt noch mehr auf nächstes Wochenende."

#30 Takaaki NAKAGAMI (IDEMITSU Honda Team Asia, KALEX) – 3.:

"Einen grossen Dank an mein Team – nach der Sommerpause hatte ich zwei weniger gute Rennen, aber letztendlich sind wir wieder in der Lage schnell zu sein. Es war schwierig hier das Wetter zu verstehen. Zuerst das verregnete Qualifying, das Warm Up unter feuchten Bedingungen und dann das Rennen im Trockenen. Ich hatte einen netten Fight mit Franco, aber ich konnte ihn nicht überholen. Meine Gratulation an ihn und an Tom."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer): 

"Wie üblich haben in Silverstone Wetterkapriolen das Geschehen beeinflusst, sowie auch der Zustand der Piste Jahr für Jahr schlechter wird. Natürlich haben die Witterungsbedingungen die Aufgaben hinsichtlich Feinabstimmung erschwert. Die unterschiedlichen Verhältnisse während der einzelnen Session von trocken, halbfeucht bis feucht haben es allen schwierig gemacht, während das verregnete Qualifying selbst eine Lotterie war. Daher war es wenig verwunderlich, dass die Reihenfolge nach diesem Zeittraining relativ verschoben war. Zum Rennen hin besserte sich die Situation mit stabilen, trockenen Bedingungen, aber relativ starkem Wind. Ungeachtet dieser Umstände konnte nur einer überzeugen – Tom Lüthi ist ein fehlerfreies Rennen gefahren, noch dazu mit einer so was von hervorragenden Pace. Vor diesem tollen Comeback nach seinem schweren Sturz zuletzt in Brünn muss man einfach den Hut ziehen: Gratulation an Tom! Dahinter ein harter Kampf zwischen Sam (Lowes), Johann (Zarco), Franco (Morbidelli) und Takaaki (Nakagami). Anfangs konnten auch Alex Marquez und Jonas noch mitmischen. Allerdings hat es den Anschein, dass Johann für einen kurzen Augenblick die Nerven verloren hat. Somit gingen die Ränge zwei und drei an Franco und Taka. Darüber hinaus war es ein super tolles Rennen vom Anfang bis ins Ziel, was man auch in den anderen zwei Klassen zu sehen bekommen hat. Wir freuen, wenn weiterhin so viel Spannung und Dramatik geboten wird."

 

Moto2™ British GP – Rennergebnis nach 18 Runden:

1 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / 38´49.473

2 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +0.856

3 #30 Takaaki NAKAGAMI /JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +1.179

4 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +1.359

5 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +1.970

6 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +5.292

7 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +7.962

8 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +8.421

9 #54 Mattia PASINI / ITA / Italtrans Racing Team / KALEX / +8.556

10 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +13.740

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 181

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 171

3 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 137

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 131

5 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 119

6 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 114

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 108

8 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 92

9 #77 Dominique AEGERTER / KALEX / 71

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 67

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 300

2 Speed Up / 100

3 Tech 3 / 20

4 Suter / 6

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STEVEN ODENDAAL UND AGR TEAM MOTO2™ EUROPEAN CHAMPIONS 2016

Der Südafrikaner krönte sich am vergangenen Sonntag mit einem fulminanten Doppelsieg in Portimao vorzeitig zum Europameister.

Der 23-jährige Steven Odendaal (AGR Team, KALEX) dominiert die aktuelle Europameisterschaft nach Belieben. Bis auf einen Ausfall bei der EM-Runde in Barcelona beendete er jedes Rennen auf dem Podium. Dabei stehen bisweilen insgesamt sechs Siege zu Buche. Am vergangenen Wochenende musste er sich zwar im Qualifying dem Japaner Tetsuta Nagashima (Ajo Motorsport Academy, KALEX) geschlagen geben, doch spätestens am Renntag war die Rangordnung wiederhergestellt.

Mit einem Blitzstart setzte sich Odendaal gleich am Start des ersten Rennens die Spitze des Feldes, bevor er in etwa ab Halbzeit der Distanz Nagashima die Führungsarbeit überliess. Mit einem sehr entschlossenen Manöver in der letzten Kurve vor der Zielflagge fing Odendaal seinen Kontrahenten vor der Linie noch ab. Der Rennverlauf des zweiten Heat am Nachmittag bei noch extrem heisseren Temperaturen war sehr ähnlich. Nagashima und Odendaal führten die Konkurrenz an, bis der Franzose Alan Techer (NTS T Pro, NTS Tpro) zu den Beiden aufschliessen und sie schliesslich auch überholen konnte. Während der Japaner Nagashima in der Schlussphase keine Reserven mehr hatte, drehte der neue Champion nochmals richtig auf und überrumpelte wie schon im ersten Lauf seinen Gegner in der letzten Kurve. Odendaal war mit einem beruhigenden Punktepolster in die drittletzte Meisterschaftsrunde auf dem enorm anspruchsvollen 4,6 Kilometer langen Rundkurs auf dem Autódromo Internacianal do Algarve an der Südküste Portugals gegangen. Er wollte aber nichts dem Zufall überlassen. Odendaal gewann die Europameisterschaft mit einer 2015er KALEX Moto2.

Die Moto2™ European Championship geht nach einer einmonatigen Pause am ersten Oktober-Wochenende mit dem vorletzten Rennen in Jerez de la Frontera in die finale Phase. 

#44 Steven ODENDAAAL (AGR Team, KALEX) – 1. / 1. (European Champion):

"Ich bin sehr, sehr glücklich. Die Meisterschaft schliesslich mit einem Doppelsieg zu gewinnen, rundet diese Saison perfekt ab. Es hätte nicht besser laufen können. Wir sind sehr konzentriert in dieses Wochenende gegangen und wir haben auch immer ruhigen Kopf bewahrt. Von dem her bin ich mehr als zufrieden, wie wir nicht nur an diesem Wochenende, sondern auch während der gesamten Saison gearbeitet haben. Unser Plan ist in jeder Hinsicht aufgegangen. Daher einen grossen Dank an alle im Team, da ich jederzeit ein perfekt vorbereitetes Paket hatte, um diese Meisterschaft zu gewinnen. Danke Jungs, ihr habt grossartige Arbeit geleistet. Ehrlich gesagt, als die Saison 2015 begann, hatte ich mir schon den Titel zugetraut. Doch am Ende kam es anders. Daher bin ich dieses Mal ohne grosse Erwartungen in die Meisterschaft gegangen, sondern ich habe einfach hart trainiert und an jedem Rennwochenende versucht, so hart es geht zu pushen. Ich denke, die Basis für den Titel war meine Konstanz im Verlauf dieser Saison. Jetzt möchte ich die restlichen Rennen ebenso noch ganz vorne beenden.“

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Glückwünsche an Steven, Carlos Arguinano und sein Team. Toll, wie sie schon so früh den Sack zumachen konnten. Das waren zwei starke und enge Rennen. Steven hat es mit Einsatz und Konstanz zum seinem ersten Titel gebracht. Es freut uns sehr, dass auch in der European Championship Teams auf unser Produkt vertrauen und damit den Titel holen. Vielen Dank dafür. Glückwünsche auch an Tetsuta Nagashima der sich stets weiterentwickelt und mit seinem Ajo Motosport Academy Team immer wettbewerbsfähiger wird."

Moto2™ European Championship Stand (nach 9 von 11 Rennen):

1 Steven ODENDAAL / RSA / AGR Team / KALEX / 186

2 Alan TECHER / FRA / NTS T Pro / NTS Tpro / 124

3 Tetsuta NAGASHIMA / JPN / Ajo Motorsport Academy / KALEX / 121

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JONAS FOLGER GEWINNT BRÜNNER REGENSCHLACHT

Der 23-jährige Deutsche feierte am vergangenen Sonntag den ersten Saisonsieg.

Nur eine Woche nach dem Rennen im österreichischen Spielberg mussten sich Fahrer und Teams in Brünn auf vollkommen andere Streckenverhältnisse einstellen. Der 5,4 Kilometer lange Rundkurs auf dem Automotodrom Brno ist für sehr niedriges Grip-Niveau und der holprigsten Fahrbahn aller Rennstrecken bekannt. Zumindest waren an den Trainingstagen die Witterungsbedingungen mit zwar relativ kühlen Temperaturen jeweils am Vormittag stabil, ehe es nachmittags bei viel Sonnenschein deutlich wärmer wurde. Doch ein Umschwung mit Starkregen am Renntag würfelte die Konkurrenz abermals durcheinander.

Bei besten Bedingungen zum Zeitpunkt des Qualifying stürmte der aktuelle Champion Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) auf den Top-Spot der Startaufstellung. Es war seine dritte Pole-Position des Jahres und Zarco war somit auch der logische Favorit für das Rennen, nachdem er die WM-Runde zuvor in Österreich in gleicher Art und Weise dominiert hatte. Der Franzose ist normalerweise kein schlechter Regenfahrer, wie er mit seinem Sieg auf dem Sachsenring gezeigt hatte. Doch an diesem Sonntag kam er bei den zum Teil äusserst widrigen Verhältnissen über Rang elf nicht hinaus. Auf der anderen Seite zeigte der spätere Sieger Jonas Folger bereits mit der Bestzeit im verregneten Warm Up, dass es sein grosser Tag sein könnte. Im Rennen liess sich Folger nach einem guten Start durch nichts aus der Fassung bringen und fuhr einem überlegenen Start-/Ziel-Sieg entgegen. Der Bayer feierte somit seinen insgesamt fünf Grand Prix-Triumpf, während es der allererste für sein deutsches Team Dynavolt Intact GP war. Folger machte in der Punktetabelle einen grossen Sprung auf Rang vier nach vorn. Als Zweiter machte Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40), der in der Anfangsphase des Rennens übrigens der Einzige war, der Folger’s Speed mitgehen konnte, wichtige Punkte gegenüber dem aktuellen WM-Leader Zarco gut. Mit Rang drei gelang Sam Lowes (GBR / Federal Oil Gresini Moto2) nach zwei Ausfällen zuletzt, der Sprung zurück auf das Podium.

Nach einem hektischen Start in die zweite Saisonhälfte kehrt die Moto2 Weltmeisterschaft nach einer zweiwöchigen Pause Anfang September mit dem British Grand Prix auf dem traditionsreichen Silverstone Circuit zum Tagesgeschäft zurück.

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, KALEX) - Sieger:

"Ich bin mega-glücklich! Endlich hat es mit dem ersten Sieg in diesem Jahr geklappt, ich freue mich riesig und ich möchte mich auch gleich bei meinem Team und allen Sponsoren für die tolle Unterstützung bedanken. Dieses Rennen zu gewinnen, war aber keine einfache Aufgabe. Es war schon wegen der schwierigen Bedingungen sehr lang. Ich habe vom Anfang bis zum Ende versucht keine Fehler zu machen. Das war allerdings ganz und gar nicht einfach. Trotz des teilweise starken Regens waren unsere Rundenzeiten sehr schnell. Alex (Rins) habe ich lange Zeit in meinem Nacken gespürt. Er hat bis etwa Rennmitte viel Druck ausgeübt. Doch zum Schluss bin ich nochmals viel Risiko eingegangen, um wegzufahren und einen sicheren Vorsprung von vier, fünf Sekunden zu haben. Nochmals einen Dank an das Team, weil wir uns nach dem Warm Up bis zum Rennen hinsichtlich der Regenabstimmung weiter verbessert haben. Auch wenn dieser Sieg unter regnerischen Bedingungen zustande kam, stärkt uns das für die nächsten Rennen. Ausserdem ist es ein grossartiges Gefühl in der Punktetabelle auf Rang vier nach vorne gekommen zu sein. Bereits heute Morgen im Warm Up konnte ich ein gutes Gefühl für die Bedingungen aufbauen. Die Bestzeit war aber bei weitem keine Chaosrunde, sondern ich war eigentlich eher entspannt unterwegs. Jedenfalls war meine Pace sehr stark, das Gefühl mit dem Bike optimal und von dem her bin ich mit dem unbedingten Siegeswillen in das Rennen gegangen. Im Rennen selbst hatte ich ab dem Start mehr oder weniger alles unter Kontrolle. Natürlich hatte auch ich einige heikle Momente, aber das ist normal im Regen. Heute hat einfach alles gepasst. Für die nächsten Rennen müssen wir allerdings hart arbeiten, um auch im Trockenen endlich zu gewinnen. Ich freue mich nun schon auf Silverstone, wo es hoffentlich in dieser Art und Weise weitergeht.“

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) – 2.:

"Ich bin zufrieden, weil ich bin bei diesen schwierigen Bedingungen ein gutes Rennen gefahren bin und die 20 Punkte sind für die Meisterschaft enorm wichtig. Der Schlüssel für diesen zweiten Rang war der erste Teil des Rennens. Es galt trotz der schlechten Sicht gleich zu Beginn eine gute Position einzunehmen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe versucht, Jonas (Folger) zu folgen, aber er hatte wirklich einen starken Rhythmus. Von dem her habe ich ein wenig an die Meisterschaft gedacht und es vorgezogen, Platz zwei sicher ins Ziel zu bringen. Nachdem Johann (Zarco) heute ein wenig zu kämpfen hatte, sind diese Punkte umso wertvoller. Ich habe aber immer mein Maximum gegeben und am Ende freue ich mich gegenüber Johann Punkte aufgeholt zu haben."

#22 Sam LOWES (Federal Oil Gresini Moto2, KALEX) – 3.:

"In Anbetracht der Situation, ist dieser dritte Rang ein sehr wichtiges Ergebnis für mich: unter trockenen Bedingungen wären meine Chancen das Rennen zu gewinnen, sehr gross gewesen. Ich fuhr das gesamte Wochenende sehr stark und zudem fühlte ich mich sehr wohl. Aber dieser Ausgang ist ebenfalls ok, ich konnte im Nassen eine gute Pace halten und ich hatte gar nicht erwartet, so schnell zu sein. Es ist uns heute gelungen, Zarco viele Punkte abzunehmen. Rins hingegen, war bis sieben, acht Runden vor Schluss immer in Reichweite. Doch dann zog ich es vor keine Risiken einzugehen, nachdem wir zuletzt zwei Ausfälle hatten und so gesehen war es heute umso wichtiger das Rennen zu beenden. Diese Leistung ist aber auch vor meinem Heimrennen in Silverstone bedeutend, weil auch dort das Wetter sehr wechselhaft sein kann und die heutige Leistung gibt mir viel Vertrauen."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Nach dem Rennen vor einer Woche in Spielberg war Brünn ein komplett anderes Pflaster. Ich nenne es einfach von ‘Grip-Paradise’ zu ‘Grip-Hell’, sowie von einer ganz ebenen Fahrbahn zu der holprigsten Piste des Kalenders. Diese Umstellung war für einige während der ersten zwei freien Trainings nicht einfach zu bewältigen. Es brauchte eine Weile, sich an diesen niedrigen Grip-Level zu gewöhnen. Von dem her startete des Feld relativ gemischt in das Wochenende. Zum Zeitpunkt des Qualifying waren mit den wärmsten Asphalttemperaturen die perfektesten Bedingungen des Wochenendes gegeben. Doch zum Renntag gab es wieder einmal einen Wetterumschwung. Heftiger Regen hat alles durcheinandergewirbelt. Während dieser Session ging es in erster Linie darum, so schnell wie möglich ein Gefühl für die Bedingungen aufzubauen. Da hat man aber schon gesehen, dass Jonas (Folger) im Rennen ganz vorne mit dabei sein kann und dass es sein Tag sein könnte. Das hat er dann auch bravurös gezeigt. Jonas war im Rennen unschlagbar und nach einem guten Start hat er super attackiert – er ist in der ersten Kurve aussen an den Gegnern vorbei und dann gleich vorne weggefahren. Ich freue mich für ihn zu seinem ersten Saisonsieg, sowie auch für Intact GP, zum ersten Sieg des Teams: Gratulation nach Memmingen. Alex (Rins) hatte einen schwierigen Auftakt in das Wochenende, konnte sich aber fangen und er ist ein vernünftiges Rennen mit einem gut dosierten Speed gefahren. Bei Sam (Lowes) war es heute nicht anders. Gratulation auch an die Beiden. Jetzt geht es weiter nach Silverstone, wo wir wieder auf andere Streckenverhältnisse treffen werden."

 

Moto2™ GP Ceske republiky – Rennergebnis nach 20 Runden:

1 #94 Jonas FOLGER / GER / Dyanvolt Intact GP / KALEX / 45´30.342

2 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +5.175

3 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +9.021

4 #54 Mattia PASINI / ITA / Italtrans Racing Team / KALEX / +14.763

5 #73 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +17.959

6 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +24.247

7 #52 Danny KENT / GBR / Leopard RAcing / KALEX / +25.696

8 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +25.916

9 #44 Miguel OLIVEIRA / POR / Leopard Racing / KALEX / +27.199

10 #95 Anthony WEST / AUS / Montaze Broz Racing Team / KALEX / +36.340

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 181

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 162

3 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 137

4 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 108

5 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 106

6 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 86

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 92

8 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 79

9 #77 Dominique AEGERTER / KALEX / 71

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 59

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung (nach neun Rennen):

1 KALEX / 275

2 Speed Up / 92

3 Tech 3 / 17

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JOHANN ZARCO TRIUMPFIERT DANK RENNINTELLIGENZ IN ÖSTERREICH

Der regierende Weltmeister aus Frankreich hatte am vergangenen Wochenende beim zehnten Saisonrennen seine Titelkonkurrenten jederzeit unter Kontrolle.

Der Motorrad Grand Prix von Österreich erlebte ein fulminantes Comeback in der Weltmeisterschaft. Herrliches Sommerwetter und vollbesetzte Tribünen lieferten zusammen mit dem wunderschönen Red Bull Ring in der Steiermark, die grünste Landschaft der Alpen, ein aussergewöhnliches Spektakel für alle Beteiligten. Die österreichischen Organisatoren durften sich sogar über einen neuen Besucherrekord freuen, mit dem sie ihre Kollegen auf dem Sachsenring vor einem Monat übertrumpften.

Einziger Wermutstropfen waren empfindlich kühle Temperaturen am ersten Trainingstag. Zumindest blieb es am Freitag aber trocken und was folgte war eine Machtdemonstration von Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport). Der 26-jährige Franzose profitierte sicher von seiner Teilnahme beim Test auf der österreichischen Rennstrecke vor drei Wochen. Er und sein Team waren allerdings nicht die Einzigen, die zu den zweitägigen Testfahrten in die Steiermark reisten. Mit der ersten Bestzeit am Freitagvormittag und der Pole-Position am Samstag unterstrich der 2015er Champion seine Absichten für das Premierenrennen auf dem Red Bull Ring sehr eindeutig. Zarco gewann schliesslich den Moto2™ Grand Prix von Österreich doch sehr eindrucksvoll, selbst wenn er nach misslungenem Start 16 Runden brauchte, um Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) von der Spitze zu verdrängen. Der Italiener setzte sich schliesslich in einem harten Kampf in der letzten Runde gegenüber Thomas Lüthi (SWI / Garage Plus Interwetten) durch. Beim entscheidenden Überholmanöver konnte Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40) sogar noch an Lüthi vorbeigehen und wurde so Dritter.

In der FIM MotoGP™ World Championship geht es mit Beginn der zweiten Saisonhälfte Schlag auf Schlag. Innerhalb sieben Wochen sind fünf Grand Prix zu bestreiten. Schon dieses Wochenende steht mit dem traditionellen Rennen im tschechischen Brünn das nächste Rennen auf dem Programm.

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) - Sieger:

"Ich freue mich riesig über meinen fünften Sieg in diesem Jahr. Ich hatte über das gesamte Wochenende ein super Gefühl mit dem Bike und für diese Piste. Die Pole-Position am Samstag war sicher ein Bonus. Aber sie hat auch gezeigt, dass ich in guter Form bin. Zudem war auch meine Pace mit gebrauchten Reifen stark. Mein Start in das Rennen war allerdings weniger gut. Die erste Kurve war nicht einfach und ich habe dort vier, fünf Positionen verloren. In den ersten Runden war es ebenso fast unmöglich auf der Bremse zu überholen. Ich musste wirklich ruhig bleiben, obwohl ich wusste, dass ich mit gebrauchten Reifen stark sein werde. Sogar als Morbidelli vorne wegfuhr, war mir immer klar, dass ich in Step-by-Step einholen kann. Runde für Runde wurde mein Gefühl besser, während die anderen den ausgezeichneten Grip nutzten, um zu pushen. Doch ich blieb ruhig und habe trotzdem Positionen aufgeholt. In etwa zehn Runden vor Schluss war ich endlich an Morbidelli dran und habe ihn auch gleich überholt. Mir war klar, dass es nicht einfach sein wird, einen Vorsprung heraufzufahren. Vor allem auf dieser Strecke nicht. Doch ich hatte mehr Reserven hinsichtlich Grip, während die anderen schon ziemlich rutschten. Am Ende gewann ich das Rennen mit einem schönen Vorsprung. Ich bin sehr glücklich, mich mit dem Bike so wohl zu fühlen und ich möchte natürlich die Saison in dieser Art und Weise fortsetzen. Es war auch ein grossartiges Gefühl einen weiteren Back-Flip vor dieser tollen Kulisse der begeisterten österreichischen Fans zeigen zu können.“

#21 Franco MORBIDELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 2.:

"Es war ein tolles Rennen und es lief besser als erwartet. Mein Start war grossartig und ich konnte das Feld für 16 Runden anführen. Doch als mich Johann einholte und auch an mir vorbeiging, war seine Pace zu schnell für mich. Ich konnte wirklich nicht dranbleiben. In der letzten Runde hatte ich noch einen tollen Kampf mit Tom. Es war ein fairer Kampf, alle Manöver waren sauber. Ich hatte meinen Spass, da ich als Zweiter ins Ziel kam. Ein tolles Gefühl wieder auf dem Podium zu stehen."

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) – 3.: 

"Zum Schluss bin ich Dritter geworden. Ich bin zufrieden, da dieser dritte Rang 16 wertvolle Punkte für die Meisterschaft bedeuten. Während des Rennens fühlte ich mich sehr gut. Nur zu Beginn hatte ich einen Fehler, aber ich habe in jeder Runde hart gepusht und versuchte spät zu bremsen, um die Spitzengruppe einzuholen. In einer Woche geht es schon in Brünn wieder weiter, was sicherlich gut ist. Wir kommen mit einem Podium gut aufgewärmt und einem guten Gefühl zum zweiten Rennen der zweiten Saisonhälfte. Ausserdem ist Brünn eine Strecke, dir mir wirklich gut gefällt."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer):

"Zuerst möchte ich meinen Respekt gegenüber den Organisatoren dieses Rennens zum Ausdruck bringen, sowie wir alle auch von dieser fantastischen Anlage in dieser wunderschönen Landschaft schwer beeindruckt sind. Die Strecke wirkt allerdings auf dem Papier viel einfacher, als sie schlussendlich zu fahren ist. Es war sehr, sehr schwer den Unterschied auszumachen und diesen konnte nur einer erarbeiten, wie er gezeigt hat. Johann (Zarco) gewann das Rennen am Sonntag dank einer unglaublichen Pace, Kontrolle und seiner Rennintelligenz. Tom (Lüthi), der schon beim Test und ebenso das gesamte Wochenende konstant stark war, wurde am Ende noch überrascht, hätte aber genauso ein Podium verdient wie Morbidelli und Rins. Franco hat allerdings wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass er ein echter Racer ist und am Sonntag alles aus sich und seinem Package holt. Alex konnte sich hingegen erst am Sonntag etwas fangen, nachdem er an den Trainingstagen nicht ganz einsehen wollte, dass es am Red Bull Ring nicht nur auf Bremsstabilität ankommt. Freitag und Samstag war der dritte Sektor noch seine Schwachstelle. Aber er hat dann doch noch ein schönes Rennen gezeigt. Es freut uns auch für Marcel, dass er hier ein erfreuliches Wochenende hatte. Schon beim Test hat man gesehen, dass ihm diese Piste liegt und dass er hier etwas zeigen kann. Es freut uns aber für alle. Wie eingangs bereits erwähnt, beinhaltet das Streckenlayout nicht unbedingt gewaltige Herausforderungen, zumal auch der Asphaltbelag enorm viel Grip bietet. Trotzdem galt es hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades diesen kleinen Kompromiss zwischen Bremsstabilität, zwei Drittel der Rennstrecke sehen aus als müsste man nur hart bremsen und irgendwie ums Eck kommen um die Beschleunigung auf die anschliessende Gerade nutzen zu können. Und dann gibt es noch den flüssig zu fahren Sektor drei bis Anfang Sektor vier, wo man viel auf das Einlenkverhalten achten muss. In diesen Abschnitten machen jedenfalls die Fahrer den Unterschied aus. Am Ende des Tages hat keiner Schwierigkeiten geradeaus zu bremsen. Doch darin lag der kleine Unterschied und das war auch der Kompromiss hinsichtlich des Setups, wo es um kleine Balancen ging. Das war schliesslich der Trick, den es herauszufinden galt. Von unserer Seite hat es nach der Sommerpause nichts Neues gegeben. Die Fahrwerkshersteller Öhlins und WP arbeiten eifrig an ihren Dämpfungssystemen. Auf diesem Gebiet herrscht geschäftiges Treiben und das müssen wir uns erst anschauen, wo da die Tendenz hingeht. Es hilft im Moment nichts von unserer Seite Sachen zu bringen, die sich während dieser Entwicklungsphase wieder verändern können. Wir sind zwar schon gut vorbereitet für neue Bauteile für 2017, aber diese kommen erst später. Zudem beginnt die Meisterschaft jetzt mit vielen Rennen in wenigen Wochen sehr stressig zu werden."

 

Moto2™ Motorrad GP von Österreich – Rennergebnis nach 25 Runden:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 37´34.180

2 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 / KALEX / +3.058

3 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +3.376

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +3.467

5 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / AGR Team / KALEX / +4.740

6 #73 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +9.416

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +10.178

8 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +11.951

9 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +12.801

10 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +13.977

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 176

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 142

3 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 121

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 106

5 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 92

6 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 86

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 83

8 #77 Dominique AEGERTER / KALEX / 71

9 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 69

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 59

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung (nach neun Rennen):

1 KALEX / 250

2 Speed Up / 89

3 Tech 3 / 13

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JOHANN ZARCO ÜBERNIMMT DAS KOMMANDO ZUR HALBZEIT DER MEISTERSCHAFT

Der regierende Weltmeister aus Frankreich feierte am Sonntag vor einer Woche auf dem Sachsenring seinen vierten Saisontriumph feierte, während seine schärfsten Titelkonkurrenten leer ausgingen.

Der Motorrad Grand Prix Deutschland vor eineinhalb Wochen war von sehr wechselhaften Wetter beeinträchtigt. Auf regnerische Bedingungen mit empfindlich kühlen Temperaturen am ersten Trainingstag folgte am Tag des Qualifyings herrliches Sommerwetter. Doch die nächste Schlechtwetterfront brachte Regen für den Renntag, der zum Teil sehr heftig ausfiel.

Nichtsdestotrotz gab es in den Ergebnislisten kaum Überraschungen zu sehen. Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia) stürmte am Samstagnachmittag bei sehr heissen Verhältnissen auf die Pole-Position beim neunten Saisonrennen, dass gleichzeitig die Halbzeit der Meisterschaft markierte. Nach dem Wetterumschwung fand das Rennen bei extrem schwierigen Streckenverhältnissen statt. Zeitweiliger Starkregen war die Ursache für viele Stürze über die 29 Runden Distanz. Darunter auch viele Favoriten und heisse Anwärter auf die Moto2 Krone. Zunächst rutschte Pole-Setter Nakagami im Omega aus, konnte das Rennen aber als Elfter beendete. Weniger glücklich waren der momentane WM-Zweite Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40) und Sam Lowes (GBR / Federal Oil Gresini Moto2), aktuell Dritter der Punktetabelle. Beide schieden kurz vor der Zielflagge aus. Währenddessen wurde der Deutschland GP erst auf den letzten Metern entschieden. Local Hero Jonas Folger (GER / Dynavolt Intact GP) riskierte in der letzten Kurve einen Angriff auf den Führenden Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport). Beinahe wäre dem 22-jährigen Deutschen dieses mutige Manöver gelungen, doch im Kurvenausgang hatte Zarco in der Beschleunigung mehr Vorteile.

Die FIM MotoGP™ World Championship kehrt erst Mitte August mit dem Motorrad Grand Prix von Österreich wieder in den Rennalltag zurück. In der Zwischenzeit befinden sich Teams und Fahrer abgesehen von einem zweitägigen privaten Moto2 Test auf dem Red Bull Ring in der Steiermark in der verdienten Sommerpause.

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) - Sieger:

"Ich bin überglücklich. Es war ein unglaublich schwieriges Rennen, vor allem wegen des Regens. Normalerweise trocknet die Piste Runde für Runde ab, doch heute regnete es fast über die gesamte Distanz. Die Piste war vollkommen nass und das machte es einfach, auszurutschen. Ich merkte, dass meine Pace gut war und ich wollte nichts Unnötiges riskieren, da ich selbst bereits ein paar haarige Momente zu überstehen hatte. Alles was ich am Ende wollte, war in der Spitzengruppe zu sein. Ich fühlte mich mit dem Bike sehr wohl. Als meine Crew mir zeigte, dass Rins ausgeschieden war, ging ich die Sache etwas gemütlicher an. Allerdings auch nicht zu locker, denn ich wollte unbedingt gewinnen. In der letzten Kurve versuchte ich die Türe zu machen; Jonas überholte mich trotzdem, aber er war zu schnell und ich konnte wieder an ihm vorbeigehen. Es war ein schöner Sieg unter diesen Bedingungen und der Ausgang ist für die Weltmeisterschaft umso besser als ich erwarten konnte. Jetzt ist es aber Zeit die Sommerpause zu geniessen.“

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, KALEX) – 2.:

"Ich bin sehr, sehr happy. Beim Heimrennen auf dem Sachsenring auf dem Podium zu stehen, ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl, auch wenn es zum Sieg nicht ganz gereicht hat. Ich freue mich trotzdem über alles, weil es ein unglaublich geiler Tag war. Schon während des Warm Up konnte ich mich gut auf die geänderten Bedingungen einschiessen. Meine Pace im Nassen war auf Anhieb sehr stark. Von dem her wusste ich, dass ich heute ein starkes Rennen fahren kann. Im Rennen selbst bin ich am Start super weggekommen und konnte mich gleich in der Spitzengruppe positionieren. Doch zur Halbzeit des Rennens konnte ich die Pace der Jungs vorne nicht mitgehen, obwohl ich wirklich hart gepusht habe. Ich selbst hatte viele Rutscher und ich habe aber auch viele Stürze gesehen. Diese haben mich zur Vorsicht gemahnt, ich wollte es auf keinen Fall gleichtun. Von dem her habe ich etwas Speed rausgenommen und für die Schlussphase Reserven gespart, um dann wieder mehr zu riskieren. Gegen Ende habe ich wieder einen besseren Rhythmus aufbauen können und alsbald wenige Runde vor Schluss Johann (Zarco) vor mir auftauchte, konnte ich auch sehr zügig zu ihm aufschliessen. In der letzten Runde war ich an ihm dran. Ich dachte, jetzt gehört er mir. In der letzten Kurve vor der Ziellinie musste ich es einfach probieren, ich wollte mir diese Chance auch auf keinen Fall entgehen lassen. Schliesslich presste ich mich auf der Bremse vorbei und versuchte eine ganz enge Linie zu fahren sowie im Kurvenausgang die Linie zu halten. Sobald ich auf der Geraden beschleunigen konnte, dachte ich, das war es. Doch Johann hat es irgendwie geschafft besser heraus zu beschleunigen und er hat mich wieder zurücküberholt. Irgendwie ist es schade, denn ich dachte, das wäre mein Sieg. Auf anderen Seite tut es unglaublich gut, wieder einmal ein ganz starkes Ergebnis eingefahren zu haben. Noch dazu zu Hause vor all den begeisterten Fans. Ausserdem denke ich, dass mit diesem Wochenende der Sachsenring-Fluch besiegt ist."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO / Chief-Designer): 

"Aufgrund der schwankenden Witterungsbedingungen haben wir auf dem Sachsenring ein sehr ereignisreiches Wochenende erlebt. Das erste und zweite Freie Training am Freitag brachte auf halbfeuchter Pisete kaum Informationen hinsichtlich der Abstimmung. Am Samstag waren dann während beider Sessions relativ hohe Temperaturen gegeben. Das führte zu wenig Grip am Hinterrad. Das hat die Situation sehr schwierig gemacht. Die meisten Fahrer klagten über frühes Spinning am Hinterrad. Das wirkte sich für Piloten, die aggressiv am Gasgriff drehen sehr negativ aus, während andere hingegen, die feinfühlig ans Gas gehen, im Qualifying besser dastanden. Fahrer wie Zarco, Rins und Nakagami konnten auch gegen Ende der Session die Pace halten, während der Rest ihre Quali-Zeit bereits zu einem früheren Zeitpunkt fuhren. Doch am Renntag waren wegen des Regens erneut komplett andere Bedingungen. In diesem Regenrennen galt es auf dem Motorrad sitzenzubleiben und alle die das geschafft haben, wurden mit Punkten belohnt. Gratulation an Johann Zarco. Er hat am Ende wieder einmal alle seine Trümpfe ausgespielt, auch wenn die Entscheidung sehr knapp war. Es tut mir ein wenig Leid für Jonas. Es hätte mich gefreut, wenn er diese paar Zentimeter Vorsprung über die Linie retten hätte können. Aber ein zweiter Rang, noch dazu auf dem Sachsenring, ist auch für ihn ein schönes Ergebnis. Glückwunsch auch an Julian Simon, dass dieser feine Mensch auch wieder einmal auf dem Podium stand. Während viele in den Sommerferien sind, beginnen wir bei KALEX mit der Entwicklung für 2017. Ein paar Ideen wurden bereits umgesetzt und sind schon in Fertigung. Ich denke, dass wir gegen Ende August damit erstmals auf die Rennstrecke gehen werden." 

Moto2™ Motorrad GP Deutschland – Rennergebnis nach 29 Runden:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 47´18.646

2 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +0.059

3 #60 Julian SIMON / SPA / QMMF Racing Team / Speed Up / +20.433

4 #54 Mattia PASINI / ITA / Italtrans Racing Team / KALEX / +30.455

5 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +31.771

6 #10 Luca MARINI / ITA / Forward Team / KALEX / +34.201

7 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +41.942

8 #2 Jesko RAFFIN / SWI / Sports-Millions-EMWE-SAG / KALEX / +47.955

9 #32 Isaac VINALES / SPA / Tech 3 Racing / Tech 3 / +49.759

10 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +51.047

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 151

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 126

3 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 121

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 93

5 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 83

6 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 83

7 #55 HAFIZH SAHRIN / MAL / KALEX / 69

8 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 66

9 #77 Dominique AEGERTER / SWI / 65

10 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 59

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung (nach neun Rennen):

1 KALEX / 225

2 Speed Up / 88

3 Tech 3 / 13

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TAKAAKI NAKAGAMI IN ASSEN SIEGREICH

Während der 24-jährige Japaner am vergangenen Sonntag seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte, übernahm Weltmeister Johann Zarco mit Rang zwei die Führung in der Punktetabelle.

Die 2016er Auflage der traditionsreichen TT Assen am letzten Juni-Wochenende wurde von dem für den Norden der Niederlande so typisch wechselhaftem Wetter begleitet. Nach hochsommerlichen Temperaturen am Donnerstag und Freitag mischten ständig wechselnde Bedingungen zum Zeitpunkt des Qualifikationstrainings am Samstagnachmittag die Karten ordentlich durcheinander. Auf einem kurzen Regenschauer trocknete die 4,5 Kilometer lange Piste relativ rasch ab, bevor es erneut zu regnen begann. Für die Fahrer und Teams der enorm ausgeglichenen Moto2-Klasse brauchte es Fingerspitzengefühl, um zum richtigen Zeitpunkt mit Slicks und Trockenabstimmung auf Zeitenjagd zu gehen. Schliesslich setzte sich mit Tom Lühti (SWI / Garage Plus Interwetten) ein Routinier im Kampf um die Pole-Position durch.

Nächtliche Regenschauer sorgten am Renntag erneut für geänderte Streckenverhältnisse, da viel Grip von der Piste gewaschen wurde. Nach relativ kühlen Temperaturen am Morgen, aber trockener Piste während des Warm Up, diese 20-minütige Session sollte als letzte Vorbereitung für das Rennen dienen, wurde es bei herrlichen Sonnenschein bis Mittag deutlich wärmer. Also nochmals andere Voraussetzungen hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades für das Rennen. Bei guten Bedingungen übernahm Pole-Setter Lüthi sofort die Führung, bevor er von Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) von der Spitze verdrängt wurde. Der 21-jährige Italiener bestimmte für sechs Runden das Tempo vorne, doch dann war es Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia), der dem achten Saisonrennen den Stempel aufdrückte. Nakagami konnte sich schnell von seinen Verfolgern absetzen und kontrollierte seinen komfortablen Vorsprung locker. Dahinter biss sich der regierende Champion Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) schier die Zähne aus, um Nakagami einzuholen. Die allgemeine Freude über den herrlichen Sonnenschein zu Beginn des Rennens dauerte nicht lange, da mit der nächsten aufziehenden Wolkenfront schon die ersten Regentropfen fielen. Das Rennen wurde schliesslich wegen einsetzenden Regens zwei Runden vor der Zielflagge gestoppt. Als Wertung wurde die Reihenfolge nach 21 Runden herangezogen, aus der Nakagami als Erster zurückkam, gefolgt von Zarco und Franco Morbidelli als Dritter.

Bis zum nächsten Rennen beim Motorrad Grand Prix Deutschland auf dem legendären Sachsenring am dritten Juli-Wochenende legt die Serie erneut eine knapp dreiwöchige Pause ein.

#30 Takaaki NAKAGAMI (IDEMITSU Honda Team Asia, KALEX) - Sieger:

"Das ist der erste Sieg eines Japaners seit sechs Jahren. Ich möchte mich daher bei allen japanischen Fans, dass sie so lange darauf warten mussten! Es ist ein ganz besonderer Tag – mein erster Sieg. Das Rennen war nicht einfach, vor allem in der Anfangsphase. Ich hatte einen grossartigen Kampf mit vielen Fahrern. Erst als ich die Führung von Franco übernahm, habe ich für fünf oder sechs Runden richtig gepusht und sobald ich merkte, dass ich schon einen schönen Vorsprung hatte, begann ich diesen zu kontrollieren. Ich versuchte keinen Fehler zu machen und ich betete, dass es nicht zu regnen beginnt. Aber letztendlich begann es doch zu regen und das Rennen wurde umgehend mit der roten Flagge gestoppt. Schade, dass ich ausgerechnet bei meinem ersten Sieg die schwarzweiss-karierte Flagge nicht sehen durfte. Aber Hauptsache ich habe gewonnen!“

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) – 2.:

"Assen war ein sehr gutes Wochenende für mich und mein Team. Mit dem zweiten Rang haben wir die Führung in der Weltmeisterschaft übernommen. Das Rennen selbst war sehr schwierig, da es einen grossen Kampf zwischen vielen Fahrern gab. Ich habe mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft und ich spürte, dass ich ganz vorne meine Pace fahren hätte können. Aber ich habe manchmal einen Fehler gemacht und jedes Mal Positionen verloren. Ich habe gesehen wie Nakagami in Führung ging und ich dachte, es ist sicher nicht unmöglich ihn noch einzuholen. Doch als ich auf P2 fuhr, ist er eine sehr starke Pace gefahren. Ich habe daher versucht mein Bestes zu geben und dachte, dass es sich bis zum Schluss ausgehen sollte, ihn einzuholen, auch wenn es zu regnen beginnt. Ich denke, es war die richtige Entscheidung das Rennen abzubrechen, weil die Piste zum Schluss doch sehr rutschig und da draussen es sehr gefährlich war. Ich freue mich für Taka, er hat diesen Sieg verdient. Insgesamt betrachtet war das Wochenende sehr gut, ich bin sehr zufrieden wie es verlief und ich möchte dem gesamten Team danken, weil ich mich immer sehr wohl mit dem Motorrad fühlte. Das ist schliesslich der Schlüssel um ganz vorne zu sein."

#21 Franco MORBIDELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 3.:

"Es war ein grossartiger Tag und ich bin sehr glücklich mein erstes Podium mit dem Team feiern zu dürfen. Seit dem ersten Rennen haben wir das Potenzial dazu. Ich möchte dieses erste Podium wirklich jedem einzelnen im Team widmen, sie verdienen es. Als ich die ersten Regentropfen sah, war ich im Gegensatz zu den anderen Jungs mehr verunsichert und ich habe mein Tempo etwas gedrosselt. Ich wollte sicher zu gehen und dieses erste Saisonpodium unbedingt ins Trockene bringen. Zu Beginn des Rennen hatte ich enorm viel Spass mit den Top-Jungs dieser Klasse zu kämpfen und das Rennen für sechs Runden anzuführen. Jetzt habe ich viel mehr Erfahrung für das nächste Rennen auf dem Sachsenring, wo ich immer schnell war.“

Klaus HIRSEKORN (KALEX engineering):

"Eigentlich verlief das Wochenende bis zum Qualifying am Samstagnachmittag den Erwartungen entsprechend problemlos. Es gab durch die Bank keine grösseren Aufgaben oder Schwierigkeiten zu lösen, es verlief alles normal. Ok, der Regen zum Zeitpunkt des Qualifyings hat alles ein bisschen durcheinandergebracht. Doch aufgrund der nächtlichen Regenschauer von Samstag auf Sonntag haben sich die Grip-Verhältnisse ein bisschen verändert. Zudem hat der Sonnenschein und folglich die wärmeren Temperaturen zum Zeitpunkt des Rennens manche Teams und Fahrer hinsichtlich der Reifentemperaturen vor eine Aufgabe gestellt, die eben einige besser und andere weniger gut gelöst haben. Der Rennverlauf hat es ja gezeigt, wer das bessere Setup für diese Bedingungen erarbeitet hat und den längeren Atem hatte. Letztendlich konnten sich diese auch absetzen. Andere hingegen haben schwer zu kämpfen gehabt. Es ist natürlich schade für Fahrer wie Lüthi, Lowes oder andere, dass sie nicht auf jenen Positionen ins Ziel kamen, die sie gerne eingefahren hätten. Aber es war erneut ein spannendes Rennen, das allemal wieder schön anzusehen war. Abstimmungstechnisch gibt es in Assen ein paar schnelle Ecken, in denen auf das Motorrad hohe Last wirkt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige langsame Kurven, in denen man viel Drive braucht, um für die anschliessende lange Gerade gut heraus zu beschleunigen. Im Vergleich zu anderen Rennstrecken, wo Grip-Level ein grosses Thema ist, bedarf es hier eines guten Mix hinsichtlich des allgemeinen Setup. Es kam manchmal die Frage nach mehr Edge-Grip und besserem Turning auf, aber eben nur für zwei, drei Kurven."

Moto2™ TT Assen – Rennergebnis nach 21 Runden:

1 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / 34´33.948

2 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / +2.435

3 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +5.670

4 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +7.069

5 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +7.883

6 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +9.215

7 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +9.482

8 #73 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +15.004

9 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +15.227

10 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +15.404

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / KALEX / 126

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 126

3 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 121

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 93

5 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 78

6 #21 Franco MORBIDELLI / KALEX / 70

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 63

8 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 60

9 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 59

10 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 59

 

Moto2™ WM-Stand Kontrukteurs-Wertung (nach acht Rennen):

1 KALEX / 200

2 Speed Up / 72

3 Tech 3 / 6

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WELTMEISTER JOHANN ZARCO GEWINNT AUCH IN BARCELONA

Die siebte WM-Runde am vergangenen Wochenende wurde jedoch vom tödlichem Unfall des Spaniers Luis Salom überschattet.

Der 24-jährige Mallorquiner stürzte am Freitagnachmittag während des zweiten Freien Trainings und erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Das gesamte MotoGP-Paddock ist zutiefst geschockt und trauert um einen stets freundlichen und immer gutgelaunten Kollegen. In Absprache mit seiner Familie und dem SAG Team wurde der Gran Premi de Catalunya mit geänderter Streckenführung fortgesetzt.

Nach dem tragischen Unfall wurden ab Samstag die Schikanen im letzten Streckenabschnitt befahren, wie diese auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya schon seit längerer Zeit für Autorennen herangezogen werden. Weltmeister Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) holte sich am Samstagnachmittag die Pole-Position, seine erste 2016, bevor er das Rennen am Sonntag überlegen gewann. Nach dem Sieg in Italien vor zwei Wochen war es sein zweiter Triumph in Folge und sein dritter Sieg in dieser Saison insgesamt. Der Franzose liegt somit nur noch 10 Punkte hinter dem Tabellenführer Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40), der am Sonntag Zweiter wurde. Als Dritter kam der Japaner Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia) ins Ziel.

Die Weltmeisterschaft legt nun eine knapp dreiwöchige Pause ein, bevor es zum Traditionstermin am letzten Juni-Wochenende in den Norden Hollands zur TT Assen geht.

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) - Sieger:

"Es war ein sehr schwieriges Wochenende. Schon wegen der Emotionen nach dem Verlust von Luis natürlich. Die gestrige Pole-Position war sehr wichtig für mich und ich möchte diese Luis widmen, genauso wie den Sieg. Es ist schön, weil alle Fahrer auf dem Podium so denken und ihm Tribut zahlen. Wir alle wissen, dass dieses Rennen nur Luis galt, um ihm unsere Ehre zu erweisen. Es war bestimmt der beste Weg dieses Wochenende auf diese Art und Weise zu beenden.“

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) – 2.:

"Es war eine äusserst komplizierte und harte Woche, mit vielen Emotionen und seltsamen Empfindungen. Für das Rennen selbst war mir klar, dass nur Zarco und ich diese Pace fahren konnten. Vom Start weg habe ich jederzeit alles gegeben. Ich wollte einfach nur das bestmögliche Ergebnis für Luis einfahren. Doch offenbar hatte Zarco ein paar Reserven mehr und konnte mir locker folgen. Als er mich überholte, versuchte ich dranzubleiben, was aber unmöglich war. Ab diesem Zeitpunkt gab ich mich mit Rang zwei zufrieden. Es war angesichts dieses schwer zu bewältigenden Wochenendes ein gutes Ergebnis."

#30 Takaaki NAKAGAMI (IDEMITSU Honda Team Asia, KALEX) – 3.:

"Es war enorm schwierig den Rhythmus konstant zu halten, da die Streckenverhältnisse wegen der ansteigenden Temperaturen nach Mittag zunehmend schlechter wurden. Ich habe aber immer mein Bestes gegeben, um die Fahrer vor mir zu überholen und ich habe auch den Kampf mit Lowes, Syahrin und Lüthi genossen. Ich möchte dieses Podium Luis Salom und seiner Familie widmen. Seit unserer Zeit in der Spanischen Meisterschaft sind wir zusammen Rennen gefahren und ich kann es noch immer nicht fassen, dass er von uns gegangen ist. Adios Luis! Ich will auch in Assen wieder ein gutes Rennen fahren und in der Meisterschaft möglichst viele Punkte aufholen.“

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer):

"Dieses Wochenende wurde natürlich vom tragischen Tod Luis Salom’s überschattet. Gleich vorweg unser herzlichstes Beileid an seine Familie, Freunde und dem SAG Team. Luis war ein langer Wegbegleiter von KALEX. Mit ihm haben wir unsere ersten Erfolge in der Moto3 gefeiert und Luis war es auch, der uns in der ersten Moto3-Saison 2012 den Vize-Titel sicherte. Leider hat uns an diesem Freitag wieder einmal der traurigste Teil unseres Sports eingeholt. Jetzt gilt es natürlich die Ursachen zu erforschen und dass man daraus in Zukunft diese Möglichkeiten eines Unfalls mit so tragischem Ausgang versucht zu verhindern. Aber das ist eben leider Teil des Rennsports. Der sportliche Aspekt rückte nach dieser Tragödie natürlich etwas in den Hintergrund. Doch auf der Piste haben Johann Zarco und Alex Rins das Wochenende dominiert. Das spiegelte sich auch eindeutig im Rennergebnis wieder. Hinter den Beiden war es im Rennen ein harter Kampf um Rang drei. Nakagami, Lüthi und Syahrin haben sich dabei nichts geschenkt. Schliesslich konnte sich Nakagami durchsetzen und von den anderen Zwei etwas absetzen. Erstaunlich war auch, wie sich Syahrin gegenüber Lüthi durchsetzen konnte und Vierter wurde. Ich denke, dass nun zum Beginn des zweiten Saisondrittels die etwas längere Pause bis Assen jedem guttut."

Moto2™ Gran Premi de Catalunya – Rennergebnis nach 23 Runden:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 18´59.391

2 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +4.180

3 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +9.313

4 #55 Hafizh SAYRHIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +10.777

5 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +10.961

6 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +13.000

7 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +17.046

8 #44 Miguel OLIVEIRA / POR / Leopard Racing / KALEX / +20.637

9 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +20.646

10 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / AGR Team / KALEX / +23.163

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 116

2 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 108

3 #5 Johann ZARCO / FRA / 106

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 93

5 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 60

6 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 57

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX / 53

8 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 52

9 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 50

10 #21 Franco MORBIDELLI / KALEX / 50

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 175

2 Speed Up / 63

3 Tech 3 / 6

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WELTMEISTER ZARCO SCHLÄGT ZURÜCK

Nach einem harten, aber stets fairen Kampf mit dem Italiener Lorenzo Baldassarri brachte sich der regierende Weltmeister mit seinem zweiten Saisonsieg wieder ins Spiel.

Die WM-Runde in Italien auf dem malerischen Rundkurs des Autodromo Internazionale del Mugello inmitten der wunderschönen, hügeligen Landschaft der Toskana steht eigentlich bei allen Fahrer und Teams ganz oben in der Rangliste aller des WM-Kalenders umfassenden Schauplätze. Nicht einmal schwere Unwetter mit Gewitter, inklusive Hagelschauer am Donnerstagnachmittag vermochten die gute Stimmung im Fahrerlager zu trüben.

Die Streckenverhältnisse am Tag danach waren allerdings für alle Beteiligten unbekannt. Die schweren Regenfälle und der Hagel haben die Piste gründlich ausgewaschen und zudem waren die Temperaturen bis zum Nachmittag relativ kühl für diese Jahreszeit. Doch sobald der Himmel über dem Talkessel zwischen Scarperia und Borgo San Lorenzo aufheiterte, erwärmte die Sonne gleichermassen die Piste und die Stimmung im Fahrerlager und auf den Tribünen. Bei perfekten Bedingungen am Samstagnachmittag entwickelte sich das Qualifying zu einem unbeschreiblichen Hundertstelsekundenkrimi. Die Top-20 waren nur durch acht Zehntelsekunden getrennt. Pole-Position sicherte sich schliesslich Sam Lowes (GBR / Federal Oil Gresini Moto2). Es war die dritte Pole-Position des 25-jährigen Engländers in diesem Jahr. Als Zweiter und Dritter komplettierten Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia) und Lorenzo Baldassarri (ITA / Forward Team) die erste Startreihe.

Herrliches Wetter und randvoll besetzte Zuschauerplätze entlang der 5,2 Kilometer langen Piste sorgten für eine gänsehauterzeugende Stimmung: diese traumhafte Kulisse macht den Gran Premio d’Italia Jahr für Jahr wohl einmalig. Doch abgesehen davon brachte der Renntag mehr Hektik mit sich, als allen Beteiligten recht war. Die sechste Punktejagd der wilden Moto2-Meute musste nach einem Sturz des Spaniers Xavi Vierge in der vierten Runde abgebrochen werden. Während der Fahrer den Zwischenfall unverletzt überstand, wurde hingegen ein Element der Airfence-Sicherheitsbarriere am Streckenrand von seiner Rennmaschine durchlöchert. Das Element musste getauscht werden. Als die Pit-Lane zum Re-Start wieder geöffnet wurde, dies ist neuerdings nur noch für den Zeitraum von einer Minute der Fall, waren etliche Piloten zu spät dran. Zunächst sah die Entscheidung der Rennleitung vor, dass diese aus der Boxenstrasse starten müssen. Doch nachdem Anzahl sehr stattlich war, wurde das Startprozedere nochmals abgebrochen und die Sünder wurden für den Re-Start ans hintere Ende der Startaufstellung verbannt. Das Rennen wurde schliesslich über die verkürzte Distanz von 10 Runden abgewickelt. Dieser Sprint hatte es allerdings in sich. Positionskämpfe über das gesamte Feld verteilt boten Rennsport auf höchstem Niveau und begeisterten die motorsportverrückten Tifosi auf den Rängen. Ganz vorne war es jedoch der Zweikampf um den Tagessieg zwischen dem Johann Zarco (FRA / Ajo Motorsport) und Local-Hero Baldassarri, der ganz nach Geschmack der weit über 100.000 (!) Zuschauer verlief. Am Ende war allerdings Zarco der glücklichere Gewinner des Gran Premio d’Italia. Als Dritter kam Sam Lowes ins Ziel, dem der Neustart gewissermassen einen Strich durch die Rechnung machte.

Nach dem Saisonklassiker in der Toskana folgt nach einem rennfreien Wochenende mit dem Gran Premio de Catalunya Anfang Juni gleich der nächste Höhepunkt des WM-Kalenders.

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) - Sieger:

"Es war ein gutes Wochenende. Abgesehen von Startplatz sechs hatten das Team und ich ein gutes Gefühl – wir waren nur etwas besorgt, da in dieser Klasse alle unglaublich schnell sind. Wir haben an den Trainingstagen hauptsächlich daran gearbeitet, dass ich mich noch besser an das Motorrad anpasse. Es ging darum Schritt für Schritt noch mehr herauszuholen. Der erste Start war gut, obwohl der Hinterreifen ein paar Probleme verursachte. Ich bin viel gerutscht damit. Ich konnte aber sehen, dass ich zur Spitze aufschliessen und um eine Podiumsplatzierung kämpfen kann. Doch dann wurde das Rennen abgebrochen. Beim Neustart hatte ich das Glück, dass drei sehr starke Fahrer vom hinteren Ende der Startaufstellung losfahren mussten und ich konnte auch von der auf 10 Runden verkürzten Distanz profitieren. Der Kampf mit Baldassarri war unglaublich und er fuhr sehr gut. Ich war aggressiv wie schon lange nicht mehr und ich wollte in den letzten Kurven meine Position behaupten, weil ich wusste, wenn ich als Erster auf die Zielgerade fahre, kann ich gewinnen. Diese 25 Punkte brauchte ich unbedingt, um im Kampf um die Meisterschaft wieder mitreden zu können. 

#7 Lorenzo BALDASSARRI (Forward Team, KALEX) – 2.:

"Es ist eine unglaubliche Errungenschaft. Ich war vom Beginn bis zum Ende sehr konzentriert, was bei all diesen Re-Starts nicht einfach war. Vor dem Heimpublikum mit einer Speziallackierung auf das Podium zu fahren, scheint wie ein Traum zu sein. Ich hatte einen unglaublichen Kampf mit Zarco und ich weiss gar nicht wie oft wir uns in den letzten Runden überholt hatten. Ich wusste, dass mein Speed etwas besser war, aber er hat jedes Mal wieder aufgeholt zu mir. Ich möchte wirklich allen danken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben: dem Team, Giovanni (Cruzari) und der VR46 Riders Academy. Nach dem Pech in Jerez und Le Mans, haben wir es heute zu Ende gebracht, was wir schon längst verdienen. Es ist einfach grossartig."

#22 Sam LOWES (Federal Oil Gresini Moto2, KALEX) – 3.:

"Ich freue mich über diesen dritten Platz, obwohl ich gleichzeitig auch ein wenig enttäuscht bin. Nach dem ersten Start fühlte ich mich in grossartiger Verfassung und es fiel mir leicht, eine starke Pace zu fahren. Wir haben das gesamte Wochenende mit dem harten Reifen für das Rennen gearbeitet. Daher haben wir auch für den Re-Start entschlossen, den gleichen Reifen weiter zu verwenden. Doch als der Sprint über 10 Runden gestartet wurde, hatte ich plötzlich weniger Grip als zuvor. Nach einem verhaltenen Start war ich dann doch noch in der Lage Syahrin und Lüthi zu überholen, was mir schliesslich den Sprung auf das Podium ermöglichte. Mit einem Rennen über die volle Distanz würde ich wohl besser abgeschnitten haben. Doch nach dem schwierigen Le Mans-Wochenende zuletzt bin ich froh wieder bei der Konkurrenz zu sein: wir waren schnell und wir haben gekämpft. Von dem her bin ich zufrieden.“

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer):

"Der Italien-Grand-Prix war auch dieses Mal wieder ein ganz aussergewöhnliches Wochenende. Es begann am Donnerstag mit einem Unwetter. Zu heftigen Gewitterregen mischte sich auch ein Hagelschauer. Abgesehen, dass die Piste dann am Freitagvormittag nur sehr langsam abtrocknete, sorgten die schweren Niederschläge tags zuvor für sehr seltsame Streckenverhältnisse. Doch bis zum Samstag normlasierte sich die Situation wieder. Am Samstagnachmittag sahen wir dann ein unglaublich enges Qualifying, mit nicht weniger als 20 Fahrer waren innerhalb von acht Zehntelsekunden. Das zeigt auf welch hohem Niveau in dieser Klasse Rennsport betrieben wird, noch dazu auf dieser über 5 Kilometer langen und sehr abwechslungsreichen, schwierigen Piste. Ein guter Windschatten bring hier gut und gerne drei Zehntelsekunden, doch andersrum gibt es mit Arrabiatta 1 und 2 furchtbar schnelle Kurvenkombinationen, die bergauf und über eine Kuppe führen. Zudem gibt es eine Vielzahl von Schikanen, die alle sehr anspruchsvoll sind. Und den Top-Speed sollte man hier auch nicht ausser Acht lassen. Die Werte waren übrigens alle sehr ausgeglichen. Am Renntag sorgte dann ein Abbruch für zusätzliche Brisanz, da einiges durcheinandergewirbelt wurde. Wie sich zeigte, haben nicht alle Teams die neuen Regularien genau gelesen. Neuerdings ist bei einem Neustart die Boxenausfahrt nur eine Minute lang geöffnet. Dieser Umstand hat dann doch zu einer leichten Verschiebung der Rangordnung geführt. Dafür haben wir dann ein umso spannenderes und interessanteres Rennen über 10 Runden erlebt. Zarco und Baldassarri haben sich an der Spitze einen unglaublichen harten, aber stets fairen Fight geliefert. Ich denke, Beide haben das wohl ungemein genossen und am Ende hat Zarco verdient gewonnen. Zum Schluss ist er taktisch sehr klug gefahren. Gratulation an die ersten Drei mit Zarco, Baldassarri zu seinem ersten Podium und Lowes als Dritter. Die Meisterschaft ist eng umkämpft. Die Top-Vier sind nur durch 17 Punkte getrennt. Es ist alles sehr spannend und es wird auch sehr, sehr spannend bleiben. Die Moto2 liefert Wochenende für Wochenende unbeschreiblich tollen Rennsport. In Mugello gab es erstmals seit längerer Zeit keine Neuentwicklungen. Dafür sollte der Testtag am Montag nach dem Rennen Aufschlüsse hinsichtlich der Grip-Balance zwischen Vorder- und Hinterrad bringen. Es sollte also an der Geometrie gearbeitet werden, was allerdings aufgrund der schlechten Streckenverhältnisse nur bedingt umgesetzt werden konnte. Abschliessend möchte ich noch auf das verkorkste Wochenende von Jonas Folger eingehen. Es ist allerdings aus der Sicht eines Technikers nur schwer verständlich, zumal sich die Bedingungen keinesfalls dermassen drastisch geändert haben, dass Jonas auf einmal so weit weg von seiner Form ist. Im Vergleich dazu ist es einfacher zu erklären, warum es bei ihm in Le Mans nicht lief. Bedingt durch seinen Fahrstil mit tief in die Kurven hineinbremsen, war es dort sehr schwer für ihn. Das war auch bei anderen Fahrern mit ähnlichem Fahrstil so zu sehen, da der Asphaltbelag dort am glattesten ist. Der Belag in Le Mans bietet für den Reifen am wenigsten mechanischen Grip von allen Strecken. Warum sich Jonas in Mugello so schwer tat, ist wie gesagt, kaum zu erklären. In Warm Up hatte er ja mit starken Rundenzeiten gezeigt, dass es gehen kann."

Moto2™ Gran Premio de’Italia – Rennergebnis nach 10 Runden:

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 18´59.391

2 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Team / KALEX / +0.030

3 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +1.096

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +1.215

5 #55 Hafizh SAYRHIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +1.653

6 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +2.110

7 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +5.649

8 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +6.249

9 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +6.280

10 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +6.322

 

Moto2™ WM-Stand 2016:

1 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 98

2#40 Alex RINS / SPA / KALEX / 96

3 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 82

4 #5 Johann ZARCO / FRA / 81

5 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 52

6 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 50

7 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 48

8 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 47

9 #21 Franco MORBIDELLI / KALEX / 45

10 #39 Luis SALOM / SPA / KALEX / 37

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 160

2 Speed Up / 60

3 Tech 3 / 6

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ALEX RINS DOMINIERT IN FRANKREICH

Der Spanier übernahm mit seinem Sieg am Sonntag die Führung in der Weltmeisterschaft, nachdem der bisherige Leader Sam Lowes in Le Mans etwas wackelte.

Die WM-Runde in Le Mans kennen viele Teams und Fahrer von oftmals miserablen Wetter mit sich ständig abwechselnden Regen und Sonnenschein. Und zudem empfindlich kalte Temperaturen. Doch am vergangenen Wochenende waren die Bedingungen über den gesamten Verlauf sehr konstant mit warmen Temperaturen. Ein neuer Pole-Rekord des Schweizer’s Thomas Lüthi kam daher wenig überraschend.

Lüthi (SWI / Garage Plus Interwetten, Kalex) eroberte also den Top-Spot in der Startaufstellung. Neben ihm starteten Alex Rins (SPA / Paginas Amarillas HP 40, Kalex) und der Italiener Simone Corsi (ITA / Speed Up Racing, Speed Up) aus der ersten Reihe. Lüthi übernahm auch gleich das Kommando an der Spitze, ehe er in Runde sieben vom späteren Sieger Rins auf Rang zwei verwiesen wurde. Ab diesem Zeitpunkt liess sich Rins durch nichts und niemanden mehr aufhalten und fuhr seinen zweiten Saisonsieg entgegen. Als Zweiter kam Corsi ins Ziel, der zwar Rins wie ein Schatten folgte, doch nie wirklich in Schlagdistanz war, um den Spanier anzugreifen. Dritter wurde schliesslich Lüthi, der gegen Franco Morbidelli (ITA / Estrella Galicia 0,0, Kalex) und Takaaki Nakagami (JPN / IDEMITSU Honda Team Asia, Kalex) die Oberhand behielt.

Trotz des schönen Wetters in Frankreich freut sich die Grand-Prix-Tross nun auf den ersten richtigen Saisonklassiker mit dem Gran Premio d’Italia in zwei Wochen in Mugello.

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) - Sieger:

"Es war ein hartes Rennen. Ehrlich gesagt, in Bezug auf die Trainingstage hatte ich es mir anders vorgestellt. Doch am wichtigsten ist, dass wir uns am Ende über einen Sieg freuen können. Als mich Lüthi überholte, habe ich gleich gekontert und ich dachte, das wird bestimmt ein unterhaltsames Rennen. Zum gleichen Zeitpunkt habe ich auch auf meinem Pit-Board gesehen, dass wir eine Gruppe mit fünf Fahrern an der Spitze sind. Ich habe daher alles gegeben. Allerdings war es enorm schwierig das Tempo zu diktieren, da die Rundenzeitanzeige auf meinem Display ausfiel und ich absolut keinen Anhaltspunkt hinsichtlich Zeiten oder Rhythmus hatte. Von dem her habe ich noch mehr gepusht, bis auch die Gruppe allmählich kleiner wurde. Schliesslich war nur noch Simone (Corsi) hinter mit, der mich ständig unter Druck setzte. Doch gegen Rennende fühlte ich mich immer stärker und ich konnte sogar die Pace nochmals erhöhen. So gelang es mir das Rennen zu kontrollieren und meinen zweiten Saisonsieg zu feiern. Ich freue mich riesig, weil wir haben einen super Job erledigt.“

#12 Thomas LÜTHI (Garage Plus Interwetten, KALEX) – 3.:

"Es war ein ereignisreicher Renntag, doch am Ende dürfen wir uns zurecht über ein Podium freuen. Nach dem Warm Up hat einer meiner Mechaniker ein eigenartiges Geräusch vom Motor kommend wahrgenommen. Zudem hat das Display im Cockpit beim Rausfahren zum Rennstart nicht korrekt funktioniert. Das hat mich ein wenig beunruhigt, aber meine Crew konnte dieses Elektronikproblem in kürzester Zeit lösen. Mein Start war dann perfekt. Ich konnte rasch vier Zehntel Vorsprung herausfahren, aber genauso schnell habe ich begriffen, dass ich mich unmöglich weiter absetzen kann. Alex (Rins) konnte einen sehr hohen Rhythmus halten. Von meiner Pace war ich zwar nicht weit entfernt von ihm, aber ich habe im Kampf mit Baldassarri zu viel Zeit verloren. Die heutige Podiumsplatzierung ist enorm wichtig, da ich jetzt wieder auf dem dritten Gesamtrang der Meisterschaft liege. Ich freue mich bereits auf Mugello, wo ich hoffentlich nicht denselben Fehler begehen werde wie im vergangenen Jahr: damals bin ich in Führung liegend gestürzt."

#21 Franco MORBIDELLI (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, KALEX) – 4.:

"Wir kommen dem Podium immer näher und mein Team leistet gute Arbeit. Ich möchte ihnen dafür auch danken, weil ich denke, dass noch bessere Resultate in Reichweite liegen, wenn wir genauso hart weiterarbeiten. Mein Start war gut und ich beendete die erste Runde als Zweiter. Doch meine Pace reichte nicht ganz, um mit den Top-Jungs mitzuhalten. Trotzdem habe ich ordentlich reingehalten, um mit dieser Gruppe mitzuhalten. Leider verlor ich schliesslich gut und gerne mehr als eine halbe Sekunde, als Baldassarri unmittelbar vor mir stürzte. So konnte Nakagami etwas näherkommen. Aber ich habe rasch meinen Rhythmus wiedergefunden und konnte den vierten Platz sicher ins Ziel bringen.“

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer):

"Einige Teams sind von einem eintägigen Test Ende der vergangenen Woche in Barcelona mit guten Erkenntnissen und zum Teil mit neuem Material nach Le Mans gekommen. Öhlins hatte zu diesem Test neues Material sowohl für vorne als auch für hinten gebracht, das bei Fahrern und Teams guten Anklang fand. Le Mans war dann ein Wochenende mit relativ konstanten Bedingungen. Normalerweise muss man hier immer mit kühlen Temperaturen, starkem Wind und zwischenzeitlichen Regenschauern rechnen. Doch dieses Mal waren die Temperaturen angenehm und sorgten für konstante Bedingungen. Dafür gab es ein Favoritenwackeln. Man hätte eigentlich von Sam (Lowes) und Johann Zarco hier mehr erwartet. Auf der anderen Seite zeigte Tom (Lühti), dass in Le Mans immer mit ihm zu rechnen ist und er hier zu den absoluten Top-Leuten gehört. Alex (Rins) hat erst im Qualifying gezeigt, welche Rundenzeiten er auf dieser Piste fahren kann. Darüber hinaus hat es paar schöne Überraschungen gegeben: Lorenzo Baldassarri sowie auch sein Teamkollege Luca Marini eine gute Performance gezeigt hat. Zudem ist Marcel (Schrötter) immer besser in Schwung gekommen, je näher das Rennen kam und auch im Rennen selbst hat er anfänglich stark aufgezeigt hat. Am Ende gewann Rins, Gratulation, die auch in Richtung Simone Corsi zu entsenden ist. Er hat immer wieder mit starken Rundenzeiten für Aufsehen gesorgt und ist schliesslich verdient Zweiter geworden. Dahinter gab es einen schönen Dreikampf mit Lüthi, Morbidelli und Nakagami, der aufregend zu beobachten war. Gratulation an die ersten Drei. Schade für Jonas, dass er hier so ein katastrophales Wochenende erlebt hat. Le Mans ist immer problematisch, was Stürze übers Vorderrad betrifft. Das liegt wohl am Charakter der Strecke. Es wird weit in die Kurven hineingebremst und im Zusammenspiel mit dem weicheren Hinterreifen kann es leicht passieren, dass der Vorderreifen beim Lösen der Bremse mit dem Grip des Hinterreifens nicht mithalten kann und daher das Vorderrad einklappt."

 

Moto2™ Grand Prix de France – Rennergebnis nach 26 Runden:

1 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / 42´27.312

2 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +1.802

3 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +4.608

4 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrelle Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +9.148

5 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +9.828

6 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +10.626

7 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +25.477

8 #55 Hafizh SAYHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +25.961

9 #44 Miguel OLIVEIRA / POR / Leopard Racing / KALEX / +29.481

10 #39 Luis SALOM / SPA / SAG Team / KALEX / +29.368* 

*Luis SALOM wurde eine Position zurückversetzt

 

Moto2™ WM-Stand 2016 (nach vier Rennen):

1 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 87

2#22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 82

3 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 69

4 #5 Johann ZARCO / FRA / 56

5 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 47

6 #24 Simone COSRI / ITA / Speed Up / 46

7 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 46

8 #39 Luis SALOM / SPA / KALEX / 37

9 #21 Franco MORBIDELLI / KALEX / 37

10 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 36

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 125

2 Speed Up / 56

3 Tech 3 / 6

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SAM LOWES IN BESTECHENDER FORM BEIM EUROPA-AUFTAKT IN JEREZ

Der Engländer dominierte am vergangenen Wochenende beim Gran Premio de Espana das Geschehen nach Belieben.

Der Circuito de Jerez im Süden Spaniens empfing die FIM Moto2™ World Championship zum ersten Rennen der neuen Saison in Europa. Die Teams und Fahrer kennen die 4,4 Kilometer lange Piste aufgrund vieler Tests während des Jahres in- und auswendig. Von dem her konnten sie am vergangenen Wochenende von den sich ständig leicht verändernden Bedingungen kaum aus dem Konzept gebracht werden. Am Ende gibt es jedenfalls von einem neuen Pole-Rekord des späteren Siegers Sam Lowes zu berichten, sowie auch die Gesamtsiegerzeit des Vorjahres unterboten wurde. Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass am Sonntag die Temperaturen um fünf Grad kühler waren als beim Rennen vor einem Jahr war.

In der Reihenfolge Sam Lowes (Federal Oil Gresini Moto2, GBR), Jonas Folger (Dynavolt Intact GP, GER) und Sandro Cortese (Dynavolt Intact GP, GER) war die erste Startreihe besetzt. Folger übernahm mit einem Blitzstart die Führung. Allerdings musste er diese in der zweiten Runde nach einem Fehler am Ende der Gegengeraden abgeben. Ab diesem Zeitpunkt war Lowes nicht mehr in Bedrängnis zu bringen. Folger pushte zwar bis zur Schlussphase, doch Lowes hatte bis ins Ziel die besseren Reserven. Der Sieger des letzten Rennens in Austin, Alex Rins (Paginas Amarillas HP 40), konnten den Beiden nur anfänglich folgen und fuhr schliesslich ein einsames Rennen als Dritter zu Ende. Vierter wurde der Italiener Franco Morbidelli (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, ITA).

In der Moto2™ Serie im Rahmen der Weltmeisterschaft geht es am zweiten Mai-Wochenende mit dem Grand Prix de France weiter.

#22 Sam LOWES (Federal Oil Gresini Moto2, KALEX) - Sieger:

"Es war ein langes und anstrengendes Rennen! Ich wusste, dass Folger eine gute Pace hatte und mir war auch klar, dass man ebenso Rins nicht ausser Acht lassen darf. Von dem her habe ich ein hartes Rennen erwartet. Die Streckenverhältnisse änderten sich einige Male über die Dauer des Wochenendes und auch heute zum Zeitpunkt des Rennens war es wegen der wärmeren Temperaturen anders. Wie auch immer, wir hatten hier im Winter viele Tests und dank der harten und konsequenten Arbeit damals hat das Bike super funktioniert. Nach den zwei zweiten Plätzen in den zwei vorhergegangenen Rennen, in denen ich schon in guter Form war, bin ich sehr zuversichtlich in dieses Wochenende gegangen. Ich wollte hier unbedingt gewinnen und ich habe es auch geschafft. Ich freue mich riesig über meinen ersten Saisonsieg. Wir freuen uns nun auf Le Mans und ich denke, wir können für die restliche Saison sehr zuversichtlich sein."

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, KALEX) - Zweiter:

"Gleich vorweg möchte ich meine Freude über den heutigen zweiten Platz zum Ausdruck bringen. Jerez liegt mir offenbar mit der Moto2 ausgesprochen gut, nachdem ich hier in den vergangenen drei Jahren jedes Mal auf das Podium gefahren bin. Es war uns von vornherein klar, dass Sam eine unglaublich starke Pace fahren kann. Ehrlich gesagt war es auch ziemlich anstrengend ihm zu folgen. Doch ich habe diesen Part gut bewältigt, so wie es auch unser Plan vor dem Rennen war. Die positive Nebensache war, dass ich dabei auf Alex Rins einen Vorsprung herausfahren und diesen auch bis ins Ziel kontrollieren konnte. Zum Schluss, als die Reifen nachliessen, war Sam nochmals stärker, da er seine Pace in etwa halten konnte. In jeden Fall war es vom Start bis ins Ziel ein starkes Rennen. Zudem haben wir an diesem Wochenende einen super Job gemacht und vom Rennen viele wichtige Punkte mitgenommen. Ich freue mich schon auf das nächste Rennen in Le Mans, wo es hoffentlich in dieser Art und Weise weitergeht. Die Vorzeichen stehen gut, da ich dort mein allererstes Podium sowie auch schon eine Pole-Position einfahren konnte. Danke an meine Crew und das gesamte Team für die grossartige Zusammenarbeit.“

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) - Dritter:

"Jerez war ein schwieriges Wochenende für uns. Ich fühlte mich nicht wohl mit dem Bike und auf der Piste ging es immer unglaublich eng zu. Zudem waren viele Fahrer verdammt schnell. Das ist aber in Jerez immer so. Jedenfalls taten wir uns schwerer als uns lieb war. Mein Start war gut und ich konnte mich gleich an Folger anhängen. Ich wusste, dass sowohl Jonas als auch Sam eine sehr starke Pace hatten und von dem her entschied ich, Beiden zu folgen. Doch ab Rennmitte legten Beide nochmals einen Zahn zu und ich konnte nichts dagegensetzen. Zumindest als Dritter auf dem Podium zu stehen ist ein gutes Ergebnis. Noch dazu auf einer Piste, auf der ich im vergangenen Jahr leer ausging.“

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer):

"Jerez war wie schon so oft auch dieses Mal wieder ein interessantes Wochenende. Aufgrund der vielen Tests kennen die Teams und Fahrer den Circuito wie ihre eigene Westentasche und kommen gut vorbereitet zu diesem Grand Prix. Die Bedingungen an diesem Wochenende waren im Grossen und Ganzen konstant. Ausser am Renntag, als dichter Nebel am Morgen den Zeitplan etwas verzögerte. Doch bis zum Start war das Wetter wieder herrlich und die Temperaturen im Vergleich zum Vortag etwas höher. Sam Lowes war über die gesamte Dauer des Wochenendes sehr, sehr stark. Er hat in jeder Session gezeigt, dass er hier eine gute Pace hat und jederzeit starke Rundenzeiten fahren kann. Während Jonas Folger wie schon bei den letzten Rennen konstant vorne mit dabei war, hatte Alex Rins ein bisschen zu kämpfen. Ich denke, das kann auch der Druck des Heimrennens gewesen sein. In dieser Art und Weise ist das immer wieder zu sehen. Abgesehen von den drei Erstplatzierten haben sich an diesem Wochenende auch Lorenzo Baldassarri und Franco Morbidelli stark in Szene gesetzt. Schade für Baldassarri, dass er zum Schluss beim Versuch zu Morbidelli aufzuschliessen, noch gestürzt ist. Was wir als Techniker sehen, ist, dass Öhlins einen Schritt nach vorne gemacht hat. Zumindest zeigt sich diese Tatsache bei einem Blick auf das gesamte Starterfeld, dass einige von Öhlins ausgerüstete Teams und Fahrer nach vorne gerückt sind. Die neuen Teile funktionieren offenbar gut. Das macht jedenfalls die Sache in der Moto2™ spannend und interessant. Das Rennen selbst war dieses Mal nicht ganz so spannend, trotzdem freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Grand Prix in eineinhalb Wochen in Le Mans."

 

Moto2™ Gran Preimo de Jerez - Rennergebnis:

1 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / 44´58.624

3 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / Kalex / +2.480

3 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / 8.113

4 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrelle Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +10.659

5 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / +14.594

6 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +16.019

7 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +16.352

8 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +18.433

9 #39 Luis SALOM / SPA / SAG Team / KALEX / +21.502

10 #19 Xavier SIMEON / Bel / QMMF Racing Team / Speed Up / +31.300

 

Moto2™ WM-Stand 2016 (nach vier Rennen):

1 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 72

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 62

3 #5 Johan ZARCO / FRA / KALEX / 56

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 53

5 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 47

6 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 43

7 #39 Luis SALOM / SPA / KALEX / 31

8 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 28

9 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 26

10 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX / 24

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 100

2 Speed Up / 36

3 Tech 3 / 5

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ABERMALS MIT DREI FAHRERN AUF DEM PODIUM

Darüber hinaus wurden am vergangenen Wochenende auf dem technisch anspruchsvollen und abwechslungsreichen Circuit of The Americas von KALEX-Piloten alle Rekorde gebrochen: neue Pole-Position-Bestzeit, absoluter Rundenrekord und schnellste jemals gefahrene Gesamtsiegerzeit in Texas.

Teams und Fahrer musste bei Runde drei der FIM Moto2™ World Championship wegen wechselhafter Bedingungen besonders heikle Aufgaben lösen. Abgesehen von einem kurzen Regenschauer zum Zeitpunkt des dritten freien Trainings am Samstagvormittag, waren die Streckenverhältnisse überwiegend trocken. Doch die Temperaturunterschiede zwischen den Vormittagstrainings und den Sessions am Nachmittag mit dem so wichtigen Qualifying für die Startaufstellung am Samstag, sowie am Sonntag zwischen Warm Up und zum Zeitpunkt des Rennens zur Mittagszeit, waren die Hürden, die es hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades zu meistern galt.

Doch zunächst wurde der bisherige Pole-Rekord buchstäblich zertrümmert. Der Spanier Alex Rins (Paginas Amarillas HP 40, SPA) war in seiner Quali-Runde über eine Sekunde schneller als die Pole-Zeit des Vorjahres.

Rins war es auch, der noch in der ersten Kurve nach dem Start das Kommando an der Spitze der wilden Moto2-Meute übernahm und so einen ungefährdeten Start-/Ziel-Sieg entgegenfurh. Es war übrigens sein erster Saisontriumph und Rins war dabei knapp zehn Sekunden schneller im Ziel, als die bisher schnellste Gesamtsiegerzeit. Zweiter wurde der Engländer Sam Lowes (Federal Oil Gresini Moto2, GBR), der damit auch als WM-Führender zum ersten Europa-Rennen reist. Doch hinter den Beiden tobte über die gesamte Renndistanz ein heisser Kampf um Rang drei. Nicht weniger als sechs Piloten agierten quasi mit dem Messer zwischen den Zähnen, bevor sich in den letzten Runden der regierende Champion Johann Zarco (Ajo Motorsport, FRA) von seinen direkten Gegnern etwas absetzen konnte.

#40 Alex RINS (Paginas Amarillas HP 40, KALEX) - Sieger:

"Mit dem Verlauf dieses Wochenende bin ich sehr glücklich, es war nahezu perfekt. Doch am meisten freue ich mich natürlich über den Sieg, der genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Die ersten zwei Rennen waren etwas schwieriger für uns, aber hier lief es umso besser. Wir haben wirklich hart gearbeitet und ich fühle mich nun sehr wohl mit dem Bike. Ausserdem liebe ich diesen Circuit über alles. Das Rennen selbst war unglaublich. Ich habe mit dem Ausgehen der Ampel voll gepusht, um gleich die Führung zu übernehmen. Das ist mir auch gelungen. Ab dem Zeitpunkt, als ich schon einen kleinen Vorsprung hatte, habe ich versucht meinen Rhythmus zu halten und den Abstand nach hinten zu kontrollieren. Zum Schluss wurde es nochmals aufregend, als es leicht zu regnen begann. Aber ich habe das Ding nachhause gebracht. Die 25 Punkte sind auch für die Meisterschaft ungemein wichtig. Wir sind jetzt voll dabei. Jetzt geht es nach Jerez zu meinem eigentlichen Heim-Grand-Prix. Ein sehr wichtiges Rennen für mich und mein Team. Aufgrund der vielen Tests ist uns Jerez sehr vertraut. Doch das gilt für alle Teams und Fahrer. Von dem her müssen wir versuchen so weiterzumachen, wie es an diesem Wochenende lief. Ein grosses Dankeschön an alle, die nach Austin gekommen sind, um mich zu unterstützen.“

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer):

"Die Temperaturunterschiede zwischen Vormittag und Nachmittag bzw. zum Zeitpunkt des Rennens haben diesem Wochenende eine besondere Würze verliehen. Wegen der relativ kühlen Temperaturen am Samstagvormittag und dann die um einiges wärmeren Bedingungen während des Qualifying, war es sehr interessant zu beobachten, wie sich die Balance betreffend Grip-Level und Chatter-Tendenz etwas verschob. Dieser Umstand hat einige Teams mehr, andere hingeben wieder weniger getroffen. Das Qualifying selbst war der Hammer schlechthin. Ich hätte mir nie gedacht, dass die Rundenzeiten, die Rins und Lowes vorgelegt haben, nochmals getoppt werden können. Doch anscheinend haben einige Fahrer die Rot-Phase bestens genutzt, um sich nochmals voll zu konzentrieren sowie auch den Hebel auf `Alles oder Nichts´ umzulegen. Einfach unbeschreiblich, wie in den letzten Minuten die Post abging. Viele Fahrer haben es auch perfekt in die Tat umgesetzt, dank eines guten Windschattens eine schnelle Zeit zu fahren. Ein guter Windschatten bringt auf dieser Piste gut und gerne eine halbe Sekunde. In jeden Fall war es eine super enge Angelegenheit wie das Qualifying entschieden wurde. Ein Temperatursturz am Renntag führte zu bis zu zehn Grad niedrigerer Asphalttemperaturen als am Nachmittag des Vortages. Für die geänderten Bedingungen war es nahezu unmöglich ein Fine-Tuning hinsichtlich des Setup zu machen. Das hat wiederum dem einem oder anderen wegen der schlechteren Grip-Verhältnisse mehr zu schaffen gemacht, sowie auch erneut vermehrt über Chattering berichtet wurde. Ohne die Leistungen der zwei Erstplatzierten zu schmälern, war es ein absolut fantastisches Rennen, was da die erste Verfolgergruppe ablieferte. Das war mit Sicherheit eines der besten Rennen in letzter Zeit. Es war einfach ein supertolles Rennen, schön anzuschauen. Und ebenso ein grossartiges Wochenende. Glückwunsch an Rins, Lowes und Zarco."

Moto2™ Grand Prix of The Americas - Rennergebnis:

1 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / 41´22.174

2 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +2.091

3 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / +7.737

4 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +8.646

5 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / Kalex / +8.791

6 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +11.083

7 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +11.278

8 #19 Xavier SIMEON / BEL / QMMF Racing Team / Speed Up / +17.933

9 #60 Julian SIMON / SPA / QMMF Racing Team / Speed Up / +18.718

10 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / AGR Team / KALEX / +19.408

 

Moto2™ WM-Stand 2016 (nach drei Rennen):

1 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 47

2 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 46

3 #5 Johan ZARCO / FRA / KALEX / 45

4 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 43

5 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 35

6 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 27

7 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 26

8 #39 Luis SALOM / SPA / KALEX / 24

9 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 23

10 #19 Xavier SIMEON / BEL / Speed Up / 12

 

Moto2™ WM-Stand Konstrukteurs-Wertung:

1 KALEX / 75

2 Speed Up / 30

3 Tech 3 / 2

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KALEX FEIERT IN SÜDAMERIKA ERSTES DREIFACH-PODIUM 2016

Schwierige Verhältnisse über die Dauer des Wochenendes waren ein ständiger Begleiter des zweiten Grand Prix beim Besuch der Motorrad-WM in Südamerika. Einer Hitzewelle bis zum ersten Trainingstag und einer sehr verschmutzten Piste folgte ein Temperatursturz am Samstag. Allerdings waren die Temperaturen zum Zeitpunkt des Qualifying wieder sehr heiss. Ein Wetterumschwung mit Regen am Morgen des Renntags war sozusagen die Draufgabe die Spitze des Eisbergs.   

In seiner Pole-Position-Runde blieb der Engländer Sam Lowes (GBR, Federal Oil Gresini Moto2) eine gute halbe Sekunde über dem Pole-Rekord aus dem Vorjahr. Eine Tatsache, die wohl den schlechten Streckenverhältnissen zuzuschreiben ist. Am Sonntagmorgen kam es zu einer Premiere auf dem 4,8 Kilometer langen Circuit in Termas de Rio Hondo, als mit dem Warm Up zum ersten Mal eine Session auf komplett regennasser Fahrbahn abgewickelt wurde.   

Bis zum Start des Rennens am frühen Nachmittag war die Piste grösstenteils wieder abgetrocknet. Alle Teams und Fahrer gingen mit Trockenabstimmung und Slicks in den zweiten WM-Lauf. Quasi mit dem Ausgehen der Startampel bildete sich eine Vierergruppe an der Spitze des Feldes, die auch über die gesamte Distanz von 23 Runden das Geschehen kontrollierte. Nach einigen Runden Führungsarbeit wurde Jonas Folger (GER, Dynavolt Intact GP) zunächst von Pole-Setter Sam Lowes an der Spitze abgelöst, bevor der spätere Sieger Johann Zarco (FRA, Ajo Motorsport) in der Schlussphase bei mehr und mehr abtrocknender Fahrbahn dank seiner präzisen Fahrweise seinen ersten Saisonerfolg sicherstellte. Zweiter wurde schliesslich Lowes vor Folger. Der Vierte des Führungsquartetts. der Italiener Franco Morbidelli (Estralla Galicia 0,0 Marc VDS), stürzte wenige Runden vor Schluss und fuhr das Rennen als 25. zu Ende.     

#5 Johann ZARCO (Ajo Motorsport, KALEX) Sieger:   

"Ehrlich gesagt, wusste ich nicht, ob ich bei diesen Verhältnissen stark sein werde. Vor dem Rennen dachte ich mir, nichts zu überstürzen und die Sache etwas vorsichtiger anzugehen. Aber nach einem guten Start konnte ich mich gleich in der Spitzengruppe behaupten, was auch sehr wichtig war. Die Pace vorne war sehr hoch, weshalb es auch schwierig gewesen wäre, später aufzuholen. Doch ich war in der Lage alles zu kontrollieren und ich habe auch versucht die vielen nassen Stellen zu umfahren. Erst später begann ich zu pushen. In den vielen harten Zweikämpfen, wie zum Beispiel mit Morbidelli, sind schon ein paar kleine Fehler passiert, doch sobald die Strecke mehr und mehr abtrocknete, konnte ich mich besser auf meine Linie konzentrieren. Später als ich die Führung übernahm, war es für mich nochmals ein Stück einfacher meine Linien zu fahren und ich konnte dank eines kleinen Vorsprungs weiter attackieren, ich hatte alles super im Griff. Am Ende war es dennoch ein harterkämpfter Sieg. Ich freue mich sehr über diesen Sieg, vor allem nach dem Desaster in Katar kommt dieser zum richtigen Zeitpunkt. Ich hoffe wir können in dieser Form in Texas weitermachen.“   

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, KALEX) 3.:

"Ich bin wirklich happy. Katar war eine Enttäuschung für uns und von dem her haben wir an diesem Wochenende umso härter gearbeitet, zumal auch die Bedingungen hier ungleich schwieriger waren. Am Ende haben wir den zweiten Grand Prix der Saison inmitten der Weltspitze beendet, was nicht nur aus Sicht der Motivation sehr wichtig ist. Das Rennen selbst war enorm schwierig. Während der Anfangsphase war es nicht leicht das Limit zu finden, da in vielen Abschnitten noch feuchte Stellen vorhanden waren. Normalerweise hat man mit Slicks wenig Grip, wenn die Piste stellenweise noch feucht ist, doch hier war es überhaupt nicht schlimm. Am Start konnte ich die Führung übernehmen, aber bereits nach ein paar Runden gingen Johann, Sam und Franco an mir vorbei. Es war nicht einfach ihnen zu folgen, da sie ein unglaublich hohes Tempo fuhren. Doch ich konnte meine Position absichern und ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben, in der Schlussphase nochmals zu attackieren. Doch dann stürzte Franco unmittelbar vor mir, weshalb eine Lücke zu Sam aufgerissen ist. Wie auch immer, für mich war es ungemein wichtig mit einem zählbaren Ergebnis und guten Punkten zum nächsten Rennen zu gehen. Ausserdem ist es ein super Gefühl, zum ersten Mal für mein neues Team auf dem Podium zu stehen. Das gesamte Team hat wiederum sehr gute Arbeit geleistet und in dieser Art und Weise müssen wir weitermachen.“   

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer):   

"Die Streckenverhältnisse sowie die Bedingungen selbst waren über die gesamte Dauer des Wochenendes nicht einfach zu bewältigen. Zuerst die extreme Hitze und dann der Wetterumschwung am Renntag. Nichtsdestotrotz gab es nur ganz wenig Klagen zu hören, was die eigentlichen Grip-Verhältnisse auf der Piste betrafen. Am ersten Trainingstag war die Piste noch sehr dreckig, man konnte tatsächlich eine von den Reifen aufgewirbelte Staubwolke sehen und zum Zeitpunkt des Qualifying erreichten die Asphalttemperaturen einen Höchstwert von über 50 Grad. Nächtliche Regenschauer zum Sonntag haben das Ganze nochmals ordentlich durcheinandergewirbelt. Im Rennen bildete sich mit dem späteren Sieger Zarco, Lowes, Morbidelli und Folger gleich eine Spitzengruppe, die sich vom Rest des Feldes schnell und deutlich absetzen konnte. Alex Rins hatte anfänglich nicht die Pace, konnte sich aber mit Fortdauer des Rennens allmählich anpirschen. Schade für Morbidelli, dass er wegen des Sturzes auch im zweiten Rennen Pech hatte. Doch umso erstaunlicher war das Comeback von Johann Zarco, indem er dank seines unglaublich präzisen Fahrstils gegen Ende die Pace weiter erhöhen und sich etwas von Lowes absetzen konnte. Jedenfalls haben alle drei Fahrer auf dem Podium mit Zarco als Sieger, Lowes als Zweiter und Jonas Folger auf Rang drei, eine sehr starke Performance abgeliefert. Hut ab und Danke auch alle Teams, die an diesem Wochenende super gearbeitet haben. Dieser Dank gebührt aber auch meiner Crew. Jetzt geht es nach Austin, wo wir einen komplett anderen Streckencharakter mit vielen harten Bremspunkten und schnellen Richtungswechsel vorfinden werden. Es wird allemal interessant, ob wir dort auf andere Probleme hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades treffen werden, als bei den ersten zwei Rennen in Katar und Argentinien."   

Moto2™ Gran Premio de la República Argentina - Rennergebnis: 

1 #5 Johann ZARCO / FRA / Ajo Motorsport / KALEX / 40´57.806 

2 #22 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +1.347 

3 #94 Jonas FOLGER / GER / Dynavolt Intact GP / KALEX / +2.754 

4 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +6.101 

5 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +17.384 

6 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malayisa / KALEX / +17.484 

7 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / +26.411 

8 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / +31.016 

9 #30 Takaaki NAKAGAMI / JPN / IDEMITSU Honda Team Asia / KALEX / +31.403 

10 #54 Mattia PASINI / ITA / Italtrans Racing Team / KALEX / +31.816   

 

Moto2™ WM-Stand 2016 (nach zwei Rennen): 

1 #12 Thomas LÜTHI / SWI / KALEX / 34 

2 #5 Johan ZARCO / FRA / KALEX / 29 

3 #22 Sam LOWES / GBR / KALEX / 27 

4 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / KALEX / 23 

5 #77 Dominique AEGERTER / SWI / KALEX / 22 

6 #39 Luis SALOM / SPA / KALEX / 21 

7 #40 Alex RINS / SPA / KALEX / 21 

8 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up / 21 

9 #94 Jonas FOLGER / GER / KALEX / 16 

10 #52 Danny KENT / GBR / KALEX / 10

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KALEX BEIM WM-AUFTAKT IN KATAR TONANGEBEND

Das erste Saisonrennen der Moto2™ WM am vergangenen Sonntag brachte zwar ein überraschendes Ergebnis, dennoch dominierten die Fahrzeuge aus dem deutschen Bobingen das Geschehen an der Spitze. Die hell erleuchtete Piste des 5,4 Kilometer langen Losail International Circuit unweit Katar's Hauptstadt Doha bot eine fantastische Kulisse für den Startschuss zur FIM Moto2™ World Championship 2016. 

Nach dem Qualifying am Samstagabend standen nicht weniger als 13 KALEX Moto2-Rennmaschinen auf den vorderen Plätzen der Startaufstellung. Bei besseren Bedingungen mit weniger Wind als am Vortag zum Zeitpunkt des Qualifikationstrainings ging es im Rennen über die 20 Runden-Distanz ordentlich zur Sache.

Die Zeitenjagd für die Startaufstellung am Samstag war nur der Anfang vieler Rekorde, die an diesem Wochenende unterboten wurde. Jonas Folger (GER, Dynavolt Intact GP) pulverisierte förmlich die Pole-Zeit des Vorjahres, indem mit seiner Bestzeit in 1´59.052 um vier Zehntelsekunden schneller war als Sam Lowes vor einem Jahr. Insgesamt blieben vier Piloten unter der letztjährigen Bestmarke. Ein äusserst turbulenter Auftakt des Rennens wirbelte die Reihenfolge nach dem Qualifying ordentlich durcheinander. Zunächst unterlief vielen Fahrern ein Frühstart. Hauptsächlich betraf es die zweite und dritte Startreihe. Insgesamt wurden sechs Piloten mit einer Durchfahrtstrafe sanktioniert, bevor kurz vor Rennende an zwei weitere Fahrer aufgrund des gleichen Vergehens eine Zeitstrafe verhängt wurde. Von all diesem Wirbel wollte Pole-Setter Jonas Folger offenbar nichts mitbekommen. 

Dank eines mustergültigen Starts setzte er sich sofort von seinen Gegnern ab. Nach einer Runde hatte der Deutsche bereits einen Vorsprung von 1,1 Sekunden herausgefahren. Und er zeigte weiter keine Absichten seine Pace etwas zu drosseln, bis er in der dritten Runde über das Vorderrad ausrutschte. Somit waren alle Hoffnungen auf die mögliche Wiederholung seines Triumphs vor einem Jahr beim WM-Auftakt in Katar mit einem Schlag zunichtegemacht. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen der spätere Sieger Thomas Lüthi (SWI, Garage Plus Interwetten) und Franco Morbidelli (ITA; Estralla Galicia 0,0 Marc VDS) das Kommando an der Spitze des Feldes, während die ersten Sünder am Start bereits ihren Penalty mit einer Durchfahrt durch die Boxengasse abglichen. Ungeachtet dessen lieferten sich der Schweizer Lühti und sein Kontrahent aus Italien ein harten aber stets fairen Kampf um den Tagessieg in Katar. Lüthi fuhr schliesslich auch als erster über die Ziellinie, während Morbidelli wegen der Zeitstrafe auf Rang sechs zurückgereiht wurde. Lüthi's Siegerzeit war gegenüber dem Vorjahr um vier Sekunden schneller, während der Brite Sam Lowes (Federal Oil Gresini Moto2) mit der schnellsten Rennrunden einen neuen Streckenrekord erzielte. Als Dritter wurde Luis Salom (SPA, SAG Team) abgewunken, durfte sich aber letztendlich über Rang zwei freuen. Der Spanier zeigte eine starke Aufholjagd, nachdem er nur als 18. ins Rennen gegangen war. Wegen der vielen Strafen der Rennleitung und Ausfälle einiger prominenter Opfer erscheint das Rennergebnis des Grand Prix of Qatar ein wenig auf den Kopf gestellt. Umso erwartungsvoller blickt man daher dem zweiten Saisonrennen in eineinhalb Wochen in Argentinien entgegen, wo sich die Rangordnung bestimmt wieder normalisieren wird. 

#12 Thomas LÜTHI (Garage Plus Interwetten, KALEX) Sieger: "Ich wusste seit den Tests von vergangener Woche und den Freien Trainings von Donnerstag und Freitag, dass ich den nötigen Speed für einen Podiumsplatz hatte. Das Duell mit Franco (Morbidelli) war hart, aber immer fair. Ich habe auf der Strecke gewonnen, ich wusste erst nachher, dass auch Morbidelli noch eine Zeitstrafe kassiert hatte. Mit dem Sieg hat die Saison natürlich perfekt begonnen, und ich muss meinem Team ein Riesenkompliment machen, das in den zehn Tagen hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich komme mit Cheftechniker Gilles Bigot sehr gut klar.Das Niveau in unserer Klasse ist so hoch wie nie zuvor, die kommenden Rennen werden sehr grosse Herausforderungen an uns stellen."

Alexander BAUMGÄRTEL (CEO KALEX engineering / Chief-Designer): "Nach dem Test vor einer Woche hat sich die Piste kontinuierlich geändert. Je nach Uhrzeit waren die Streckenverhältnisse sehr unterschiedlich, sowie auch zum Teil sehr starker Wind eine Rolle spielte. Zusätzlich ist der Zeitplan dieses Grand Prix ebenfalls sehr speziell und zugleich für die Fahrer sehr anspruchsvoll. Mit nur einer Session pro Tag, abgesehen Donnerstagabend, ist es für die Fahrer schwierig gleich in den Rhythmus zu kommen und die richtigen Aussagen zu treffen. Wenn man so viel mit dem Setup arbeiten muss wie hier, dann kommt das sicherlich erschwerend hinzu. Trotz all dieser Umstände war es aus Sicht der Rundenzeiten und der Race-Pace ein fantastisches Wochenende. Es wurden der Reihe nach Rekorde gebrochen. Die Pole-Zeit sowie die schnellste Rennrunde waren jeweils eine halbe Sekunde schneller. Schade, dass Jonas (Folger) das Ding nicht nach Hause fahren konnte. Er war nämlich der Erste, der mit den Rekorden brechen begann. Darüber hinaus war seine Pace über die Distanz sagenhaft schnell. Eine unglaubliche Geschichte lieferte auch der Start mit den vielen Frühstarts. Ich denke, das war wirklich zum ersten Mal, dass alle Fahrer der zweiten und dritten Reihe den gleichen Fehler machten. Von dem her ist es wenig verwunderlich, dass unerwartete Gesichter vorne mitmischen und gute Punkte machen konnten, vorausgesetzt natürlich, dass sie auch ins Ziel kamen. Dieses Ergebnis zeigt mit Sicherheit nicht das tatsächliche Kräfteverhältnisse im Moment. Diesbezüglich müssen wir nun bis Argentinien warten, bis sich das wieder normalisiert. Nichtsdestotrotz war es für KALEX allemal ein erfolgreiches Wochenende." 

Ergebnis Moto2™ Grand Prix of Qatar: 

1 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / 40´14.293 

2 #39 Luis SALOM / SPA / SAG Team / KALEX / +9.610 

3 #24 Simone CORSI / ITA / Speed Up Racing / Speed Up / +9.665 

4 #55 Hafizh SYAHRIN / MAL / Petronas Raceline Malaysia / KALEX / +13.558 

5 #77 Dominique AEGERTER / SWI / CarXpert Interwetten / KALEX / +16.064 

6 #52 Danny KENT / GBR / Leopard Racing / KALEX / +16.114 

7 #21 Franco MORBIDELLI / ITA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / +20.047 

8 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / +20.170 

9 #12 Sam LOWES / GBR / Federal Oil Gresini Moto2 / KALEX / +22.019 

10 #10 Luca MARINI / ITA / Forward Team / KALEX / +24.249

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ERFOLGREICHER SAISONAUFTAKT BEIM ERSTEN OFFIZIELLEN MOTO2™ TEST

Bis zum ersten IRTA Test in Jerez in der vergangenen Woche musste KALEX engineering quasi einen Gewaltakt gestemmt werden.

Der Fahrwerkshersteller aus dem deutschen Bobingen rüstet mittlerweile 15 Teams mit insgesamt 25 Fahrer der Moto2™ Weltmeisterschaft aus. Die meisten Teams und Fahrer erhielten das weiterentwickelte 2016er Material bereits zu einem früheren Zeitpunkt, um die Testarbeit jeweils schon eher beginnen zu können.

Der erste offizielle Test wurde übrigens von herrlichem Wetter mit angenehmen Temperaturen begleitet. Die gefahrenen Rundenzeiten waren erstaunlich, die einerseits durch die perfekten Bedingungen ermöglicht wurden, doch auch ein Beweis für die gelungene Weiterentwicklung der KALEX Moto2™ sind.
An jedem der drei Tage drückte jeweils ein Fahrer den Stempel auf. Nachdem der Schweizer Tom Lüthi den ersten Tag on-board seiner KALEX Moto2™ des Baujahres 2016 dominierte, überraschte tags darauf der Spanier Axel Pons mit einer Fabelzeit in 1´41.730. Diese Marke war nicht nur die Gesamtbestzeit des Tests, sondern auch die jemals schnellste gefahrene Moto2™-Rundenzeit auf der andalusischen Piste.

#49 Axel PONS (AGR Team, KALEX) – 1´41.730 (90 Runden insgesamt)

"Ich bin sehr, sehr happy mit dem ersten offiziellen Test in diesem Jahr. Ausserdem bin ich auch mit meinem Team mehr als zufrieden, sie machen jederzeit einen tollen Job. Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Crew-Chief Alfred Willeke hat sich bereits gut eingespielt und mein Vertrauen in das Motorrad wird ständig besser. Ich habe mich noch nie so wohl mit dem Bike gefühlt wie im Moment. Abschliessend noch ein grosses Lob an KALEX zur wirklich gelungenen Weiterentwicklung der Moto2™-Maschine. Das Bike wurde wiederum ein gutes Stück verbessert.“

Alex BAUMGÄRTEL (Chief-Designer)

"Der erste offizielle Test des Jahres ist aus unserer Sicht sehr gut verlaufen. Was die Entwicklung der 2016er KALEX Moto2™ betrifft, wurden eigentlich alle Ziele erreicht. Das soll heissen, dass wir sehr positives Feedback hinsichtlich der Verbesserung des Gefühls für das Vorderrad sowie auch für das Chassis bekamen. Darüber hinaus wurde auch die geänderte Aerodynamik gelobt. Wir sind mit unserem Job sehr zufrieden sowie auch mit der Arbeit der Teams.

Kombinierte Zeitenliste Moto2 Jerez Test:

1 #49 Axel PONS / SPA / AGR Team / KALEX / 1´41.730 (Tag 2, Session 1)

2 #22 Sam LOWES / GBR / Federoil Gresini Moto2™ / KALEX / 1´42.075 +0.345 (Tag 3, Session 3)

3 #7 Lorenzo BALDASSARRI / ITA / Forward Racing / KALEX / 1´42.174 +0.444 (Tag 3, Session 3)

4 #40 Alex RINS / SPA / Paginas Amarillas HP 40 / KALEX / 1´42.186 +0.456 (Tag 3, Session 3)

5 #12 Thomas LÜTHI / SWI / Garage Plus Interwetten / KALEX / 1´42.271 +0.541 (Tag 1, Session 3)

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Doppel-Weltmeister 2015

KALEX holte zum dritten Mal in Folge 2015 den Konstrukteurstitel und stellt mit Johann Zarco auch den Fahrerweltmeister.

Wir sind sehr stolz auf diese Erfolge und bedanken uns bei allen Teams für die phantastische Zusammenarbeit und freuen uns auf eine noch erfolgreichere Saison 2016! 

 

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